Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrter Herr Meesters,

bei einem Besuch der CDU-Fraktion im Kanuheim am 16.01.2017 und aus der örtlichen Presse haben wir erfahren, dass der Kanuverband dieses Haus zum Jahresende an den Lippeverband zurückgibt. Ebenfalls haben wir aus der Presse erfahren, dass Sie sich in der kommenden Woche mit Landesumweltminister Remmel zu einem Gespräch wegen einer möglichen Nutzung als Info- und Naturschutzzentrum treffen. Dabei bitten wir Sie, folgende Überlegungen nicht außer Acht zu lassen: 

Wie Sie wissen, wird seit Jahren die Errichtung einer Jugendherberge in Wesel diskutiert. Die CDU-Fraktion hat diesbezüglich mehrfach Gespräche geführt und auch den Standort bei möglichen Betreibern beworben. Bislang konnte sich jedoch noch kein Investor für den Standort Wesel begeistern. Vielleicht auch, weil es bislang – wenn auch nur im kleinen Umfang – ein ähnliches Angebot im Otto-Vorberg-Haus gab. 

Parteiübergreifend und von vielen Bürgern wurde bisher der Bedarf an günstigen Übernachtungsmöglichkeiten für beispielsweise Radfahrer, Sportler, Touristen und weitere Zielgruppen anerkannt und dieser auch bei unserem Ortstermin durch die derzeitige Verwalterin bestätigt. Daher möchten wir anregen, bei weiteren Gesprächen auch ein kombiniertes Nutzungskonzept in Betracht zu ziehen. Für das bisherige Kanuheim mit dem angrenzenden Campingplatz könnte ein solches, insbesondere mit Blick auf die exponierte Lage, sowohl für Gäste als auch für den Betreiber sehr attraktiv sein. Gleichzeitig wäre dies eine gute Entwicklung im Sinne einer weiteren positiven Entwicklung unserer Stadt und dem Ausbau der touristischen Angebote in der Region. 

Sollten Ihre Gespräche mit Blick auf künftige Übernachtungsangebote im Otto-Vorberg-Haus fruchtlos verlaufen, bitten wir um erneute Kontaktaufnahme mit dem Landesverband Rheinland des Deutschen Jugendherbergswerks und dort Wesel erneut als Standort für eine Herberge zu bewerben und auf die veränderte Situation (Wegfall der 26 Betten) hinzuweisen.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Linz (Fraktionsvorsitzender)
Sebastian Hense (Stellvertr.Fraktionsvorsitzender)

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
 
die Rheinbrücke ist eine der am stärksten befahrenen Straßen in Wesel. Wenn man von Büderich kommend die Rheinbrücke in Richtung Wesel befährt, kommt man durch die Unterführung wieder bergauf zur Brückenführung über die Lippe auf die Schillstraße zu.
 
Direkt hinter der Steigung in der Kurve auf der Brücke über die Lippe sind seit einiger Zeit Warnbaken mit Beleuchtung aufgestellt, die am rechten Fahrbahnrand darauf hinweisen sollen, dass die Straße hier ganz extrem beschädigt ist.
 
Gerade im Dunklen fährt man also in der Unterführung bergauf in eine Rechtskurve, sieht die Scheinwerfer des Gegenverkehrs und am rechten Fahrbahnrand die Warnbaken, was gerade für ortsunkundige extrem verwirrend und gefährlich ist. Dazu kommt, dass die Straße an dieser Stelle bedingt durch die Kurve sehr eng ist.
In der letzten Woche wurden hier wieder neue Warnbaken aufgestellt, nachdem die ersten Warnbaken ganz offensichtlich kaputt gefahren worden sind.
 
Ich frage mich nun, warum dieser für Wesel hochsensible Fahrbahnbereich nicht schnellstmöglich in Stand gesetzt wird, wenn das Problem doch offensichtlich bekannt ist.

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Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

besorgte Bürger haben mich auf das Planfeststellungsverfahren (Gewässerregulierung Nordgebiet bis zum Zeitschnitt 2015) aufmerksam gemacht und sich mit einer Vielzahl von Fragen an mich gewandt.

Demnach beabsichtigt die LINEG im Nordbereich ihres Verbandsgebietes zur Verringerung von bergbaubedingten "Ewigkeitskosten", die Zahl der Pumpanlagen zu reduzieren und die entsprechenden Wässer stattdessen durch Gräben dem Rhein zuzuführen.  

Die Sorgen drücken sich z. B. in folgenden Fragen aus:

Ist es denkbar, dass sich diese eingeleiteten Wässer im "Untergrund" evtl. ihre eigenen Richtungen, z. B. in Richtung von Häusern, suchen können?

Ist es denkbar, dass sich auch mehrere hundert Meter entfernt von den Kolken Erhöhungen der Grundwasserstände ergeben können?

Ist es denkbar, dass sich damit der Flurabstand (Abstand zwischen Geländeoberfläche und Grundwasser) an manchen Stellen verringert?

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Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, 

wie der Presse am 04.01.2017 zu entnehmen war, sind im Bereich Hasenweg/Fuchsweg in Flüren größere Beschädigungen im Straßenbelag vorhanden. Anwohner kritisieren den schon lange bekannten, schlechten Zustand der Straße. 

Da ein Fahrrad-/Fußgängerweg nicht vorhanden ist, sind Besucher und Anwohner darauf angewiesen, die Straße zu benutzen. Dieses gestaltet sich für alle, besonders aber für Menschen mit Behinderung, Rollator-Nutzer und Fahrradfahrer extrem schwierig. Die Sturzgefahr ist besonders hervorzuheben.

Autofahrer fürchten sich vor Lack- und anderen Schäden an ihren Fahrzeugen. 

Aufgrund des vorhandenen Zustandes der Straßen, bitten wir um eine Instandsetzung (Reparatur der Schlaglöcher, Auftragen einer Asphaltschicht).

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Im Rahmen ihrer Aktion "Wie geht´s dir Wesel!?" hat die Junge Union zahlreiche Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern erhalten. Beispielsweise auch eine Rückmeldung auf den abgesackten Bürgersteig auf der Luisenstraße 11.

Autofahrer können hier nur schwer die Ein- und Ausfahrt benutzen.

Die JU bittet Jürgen Linz (CDU-Fraktionsvorsitzender) um Mithilfe. Dieser hat sich an die Bürgermeisterin gewandt und Prüfung und Abhilfe gefordert.

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