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Mit großer Mehrheit (96,5%) wählten die Mitglieder des CDU Stadtverbandes bei Ihrer jüngsten Versammlung im Schützenhaus „An de Tent“ den amtierenden Parteivorsitzenden Sebastian Hense zum Bürgermeister-Kandidaten für die im September stattfindende Kommunalwahl.
 
In seiner Dankesrede freute sich der 41-jährige Diplom-Mathematiker, der als stellvertretender Schulleiter am AVG in Wesel arbeitet, über die großartige Unterstützung der Partei. Ziel müsse es sein die stärkste Fraktion zu bilden und den neuen Bürgermeister zu stellen, so Hense, der ergänzend darauf hinwies, dass dies nur gemeinsam gehe: „Wir haben zusammen die besseren Ideen und die besseren Köpfe“.
 
Ein fertiges Wahlprogramm könne er natürlich noch nicht präsentieren, so der Kandidat, hier sei vielmehr angedacht, dass ein erster Arbeitsentwurf im Frühjahr vorgestellt werden soll, in dem sich die Mitglieder aber natürlich noch einbringen können und sollen.
 
Dennoch zeigte Sebastian Hense schon Themenbereiche auf, die ihm besonders am Herzen liegen. Hierzu zählte er beispielsweise eine klimagerechte Stadtentwicklung, zu der nicht nur die Innenstadt gehöre, sondern auch die Dörfer und Stadtteile. Wichtig sei ihm auch die Wirtschaftsförderung. „Wir können keine neuen Arbeitsplätze schaffen“, so der Kandidat, „aber die Politik kann die Rahmenbedingungen – wie etwa stabile planbare Steuern schaffen. Jeder Arbeitsplatz vor Ort schafft weniger Pendelverkehr und hilft somit auch dem Klimaschutz.“
 
Hense betonte, dass große Projekte in Wesel anstehen: „So sind wir unserem großen Wunsch nach einem Kombibad am Rhein ein sehr großes Stück nähergekommen: Wir haben Planungen dazu vorangebracht und nun auch endlich eine positive Einschätzung vom RVR erhalten“.  Außerdem wolle er den Auesee moderat weiterentwickeln: „Dort soll eine naturnahe Erholung auch weiterhin möglich sein, aber es muss auch Bereiche für mehr Sport und einen angenehmen Aufenthalt geben“. Wichtig sei, so Sebastian Hense, auch eine Weiterentwicklung der Rheinpromenade: „Das ist immer noch ein Schatz unserer Stadt, der aus meiner Sicht nicht richtig genutzt wird“.
 
Das alles sei allerdings nur mit einer funktionierenden Stadtverwaltung zu schaffen. „Hier arbeiten gute und kreative Mitarbeiter“, so Hense, der jedoch darauf hinwies, dass es im Rathaus auch einen Mentalitätswechsel brauche: „Nicht nur die Probleme sehen, sondern vielmehr fragen, wie man gemeinsam eine Lösung findet ist der Weg.“ Eine solche Sichtweise bringe die Stadt weiter und hierfür wolle er sich als neuer Bürgermeister einsetzen. Hierzu brauche es eine große Wertschätzung und Motivation der Mitarbeiter, dies kann in einer modernen Verwaltung viele neue Türen öffnen: „Hier müssen wir, hier will ich daran arbeiten“, sagt Sebastian Hense, „mit Herz und Verstand für Wesel!“.