Beim Thema Kiesabbau herrscht nicht immer Einigkeit zwischen Kreistag und dem
Weseler Stadtrat. Umso erfreuter habe ich heute der Presse die Kritik von Gerd Drüten
(SPD) am Regionalplanentwurf entnommen. Schon seit Jahren werben die Weseler
Stadtratsfraktionen von CDU und SPD in ihren Reihen und auch regelmäßig
gemeinsam für eine Erweiterung der Abgrabung Pettenkaul und Vahnum. Verschiedene
Resolutionen hat auch der Rat hierzu beschlossen und etliche Gespräche auf allen
Ebenen wurden geführt. Und dennoch gewinnt man den Eindruck, der RVR ignoriert
dies vehement und zaubert Abgrabungsgbiete aus dem Hut, die kein Weseler und kein
Kiesunternehmen wünscht. Ich kenne auch kein Ratsmitglied, dass eine Auskiesung in
Obrighoven und Lackhausen befürwortet. Eine gemeinsame Linie von Stadtrat und
Kreistag ist daher sehr zu begrüßen. Zumal Kreistagsmitglieder auch im RVR vertretensind und sich dort für die örtlichen Interessen einsetzen können.

Jürgen Linz
Fraktionsvorsitzender
Die CDU-Fraktion begrüßt die Gespräche der Anwohner mit der Stadt Wesel zum geplanten Altenheim in Büderich ausdrücklich.
Das Vorhaben des Evangelischen Krankenhauses halten wir unverändert für einenwichtigen Beitrag zur Entwicklung Büderichs.
Daher stehen auch wir, ebenso wie die Vorstandsmitglieder der CDU Büderich, besorgten Anliegern für Gespräche gerne zur Verfügung. Es ist wichtig zu wissen, dass bei einer eventuellen Verhinderung des Altenheims an gleicher Stelle zwei Baukörper in gleicher Dimension gebaut werden dürfen um dort etwa 60 Wohnungen (Sozial geförderter Wohnraum) zu errichten. Damit käme auf die Nachbarn und Anlieger der Straße eine wesentlich höhere Belastung zu.
Für den 10.07.18 ist vor Ort ein weiterer Termin angesetzt, in dem die aktuellen Pläne erläutert werden. Diesen Termin sollten die Beteiligten nutzen um einen Konsens zu erreichen!

Jürgen Linz
Fraktionsvorsitzender
Ratsmitglied für Büderich
Sollte die aktuelle Entscheidung der Landesregierung den 23 betroffenen Kindern in Wesel helfen, wäre dies ein echter Grund zur Freude! Man muss allerdings noch sehen, ob die Umsetzung tatsächlich in so kurzer Zeit durchführbar ist.

Unverzüglich nach der Entscheidung des Landtages, so war zu lesen, verkündet der Chef des Weseler Linksbündnisses, dass jetzt alle Bedenken vom Tisch wären. Dabei ist doch längst nicht klar, ob diese für die 23 Kinder eine Verbesserung der Situation bewirken kann. Dies lässt m. E. tief blicken!
Meint er etwa seine eigenen Bedenken oder wen möchte er damit beruhigen?
 
Von einer Änderung der aktuellen Entscheidung, durch die Bezirksregierung, gehen wir nicht mehr aus. Die Art und Weise wie SPD, Grüne und Linke die Schulpolitik in Wesel bestimmen und dabei klar den Willen von Eltern missachten, finden wir allerdings nach wie vor beschämend. Sich jetzt auf eine Entscheidung des Landtages zurück zu ziehen, macht die Schwäche der eigenen Entscheidung doch noch deutlicher. Beschäftigt man sich mit der Argumentation von SPD und Grüne im Landtag, dann wird klar wo wohl auch in Wesel die Reise hingehen soll: Nur die Gesamtschulen erhalten noch Unterstützung! Das dreigliedrige Schulsystem soll sich entsprechend ihrer Ideologie völlig verabschieden. Hiergegen werden wir uns weiter entschieden stemmen.
 
Jürgen Linz
Fraktionsvorsitzender
Das Verhalten des SPD-Vorsitzenden Ludger Hovest in der Sitzung vom Schul- und Sportausschuss am 17.05.2018 führte nun zu einer aus unserer Sicht berechtigten Reaktion. Eine Zuhörerin, die in der Sitzung kein Rederecht hat, in dieser Art und Weise anzusprechen und gleichzeitig zu instrumentalisieren, entspricht in keiner Weise dem Stil, der hier angemessen wäre.

Der Redebeitrag des SPD-Vorsitzenden wirkte keineswegs zufällig oder aus dem Affekt heraus geschehen. Eine offenbar bewusst herbeigeführte Inszenierung auf Kosten einer Bürgerin, die große Turbulenzen unter den Zuhörern provozierte.

Zur Versachlichung hat dieses Verhalten jedenfalls nicht beigetragen. Im Gegenteil:
eine ohnehin angespannte Sitzung mit aufgebrachten Eltern im Publikum sollte unter keinen Umständen derart befeuert werden.

Die Reaktion der Leserbriefschreiberin als solche halten wir daher für berechtigt.
Leserbriefe sind oft die einzige Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen und wir möchten, dass das auch so bleibt. Auch, wenn es dem einen oder anderen nicht gefällt, was dort zu lesen ist.

Jürgen Linz                                              Daniela Staude
-Fraktionsvorsitzender-                      -Schulpolitische Sprecherin-
Am 22.02.2018 haben wir aus aktuellem Anlass einen Antrag zur Einrichtung einer Arbeitsgruppe Gülleausbringung gestellt. Leider haben wir seitdem von der Verwaltung nichts mehr hierzu gehört.

Uns wurde allerdings zugetragen, dass zwischen der Ortsbauernschaft und der Verwaltung bereits ein Gespräch stattgefunden hat, in dem die Ortsbauernschaft ihre Probleme geschildert hat.

Da das Thema zunehmend polarisiert und viele Landwirte auch verunsichert, erwarten wir nunmehr kurzfristig eine Darstellung, wie die weitere Vorgehensweise aussehen soll, damit auch die Politik über die Probleme der Ortsbauernschaft mit den neuen Regularien informiert wird.
Mit freundlichen Grüßen

Michael Brinkhoff
-Ratsmitglied

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