Alle im Rat vertretenen Parteien sind gewählt worden, um die Probleme unserer Stadt auf
demokratischem Weg zu lösen. Dazu sind oftmals Kompromisse, mindestens aber Gespräche
erforderlich. In bereits zwei Schreiben, die der CDU vorliegen, hat die zuständige Ministerin
ohne schulpolitische Empfehlung auf die Zuständigkeit des örtlichen Schulträgers hingewiesen.
Es ist davon auszugehen, dass ebenso weitere Verantwortliche des Schulministeriums auch in
öffentlichen Veranstaltungen keine andere Meinung vertreten werden.

Für die CDU ist klar, dass sich eine Situation wie sie aktuell eingetreten ist, nicht wiederholen
darf. Ausgelöst durch den Auflösungsbeschluss der Hauptschule durch das Linksbündnis darf
jetzt nicht die Realschule unterwandert und Schüler mit Hauptschulempfehlung zum Spielball
politischer Interessen werden. Eine Lösung könnte neben der vom Linksbündnis favorisierten
2. Gesamtschule ganz klar auch eine Sekundarschule sein, idealerweise als so genannte
Talentschule. Um hier eine fundierte und zukunftsorientierte Lösung zu diskutieren, muss die
Verwaltung schnellstmöglich alle Zahlen, Daten und Fakten vorgelegen.

Die CDU möchte klar die noch vorhandene mehrgliedrige Schullandschaft erhalten. Solange es
Eltern und Schüler möchten, so lange wollen wir den Bestand und die freie Entwicklung der
Gymnasien und der Realschule (ohne Hauptschulzweig) sichern.

Inwieweit ein Bürgerbegehren nach einer möglichen Beschlussfassung im November im Sinne
der Kinder zielführend ist, bezweifeln wir stark.
Zu groß ist die Gefahr, ein neuerliches und undurchsichtiges Anmeldechaos zu erleben. Die
Verunsicherung aller Beteiligten ist durch die aktuelle Debatte ohnehin schon groß genug.

Wir laden im Sinne der Weseler Schullandschaft alle Parteien zu einer dringend benötigten
Kompromissfindung ein. Eine sinnvolle und zukunftsorientierte Lösung, die vor allem die Kinder
und die Wünsche der Eltern im Blick hat, braucht eine breite und konstruktive Diskussion.
Gemeinsam lässt sich oft mehr erreichen!

Jürgen Linz                                  Daniela Staude
Fraktionsvorsitzender             schulpolitische Sprecherin
Voreilige Bekundungen helfen niemanden weiter! Ich unterstütze Wolfgang Lingk darin,
zunächst die Gutachten abzuwarten und erst dann verantwortungsvolle Entscheidungen
zu treffen. Bühnenhaus, Rundsporthalle und auch die Niederrheinhalle sind sehr
wichtig für das kulturelle, gesellschaftliche und sportliche Miteinander in unserer Stadt.
Es überrascht niemanden in Wesel, dass wir hierfür Geld in die Hand nehmen müssen.
Gut durchdachte Sanierungskonzepte brauchen wir jetzt, die mit Nutzern und den sehr
engagierten Pächtern der Niederrheinhalle abgestimmt werden.

Jürgen Linz
Fraktionsvorsitzender
Die Berichterstattung vom Mittwoch über den Stillstand an der Baustelle der
Südumgehung lässt aufhorchen. Straßen NRW muss sich fragen lassen, warum die
Öffentlichkeit und die Weseler Politik nicht informiert wurden.
Ich richte die eindringliche Bitte an Straßen NRW hier die Kommunikation deutlich zu
verbessern. Es darf keinesfalls der Eindruck entstehen, dass Informationen nicht an die
Öffentlichkeit kommen sollten. Unerwartete Probleme tauchen bei derartigen
Großprojekten häufig auf, dass dies aber im Zusammenhang mit der durchaus
bekannten Mülldeponie geschieht, verwundert dann doch. Nun muss eine schnelle und
gute Lösung her, damit die Verzögerung im Sinne aller Verkehrsteilnehmer und damit
im Sinne der Weselerinnen und Weseler möglichst klein bleibt.
Es bleibt zu hoffen, dass keine weiteren Neuigkeiten auftauchen, die das Projekt weiter
verzögern, die notfalls aber wenigstens schnell kommuniziert werden.

Sebastian Hense
stellvertretender Fraktionsvorsitzender
Beim Thema Kiesabbau herrscht nicht immer Einigkeit zwischen Kreistag und dem
Weseler Stadtrat. Umso erfreuter habe ich heute der Presse die Kritik von Gerd Drüten
(SPD) am Regionalplanentwurf entnommen. Schon seit Jahren werben die Weseler
Stadtratsfraktionen von CDU und SPD in ihren Reihen und auch regelmäßig
gemeinsam für eine Erweiterung der Abgrabung Pettenkaul und Vahnum. Verschiedene
Resolutionen hat auch der Rat hierzu beschlossen und etliche Gespräche auf allen
Ebenen wurden geführt. Und dennoch gewinnt man den Eindruck, der RVR ignoriert
dies vehement und zaubert Abgrabungsgbiete aus dem Hut, die kein Weseler und kein
Kiesunternehmen wünscht. Ich kenne auch kein Ratsmitglied, dass eine Auskiesung in
Obrighoven und Lackhausen befürwortet. Eine gemeinsame Linie von Stadtrat und
Kreistag ist daher sehr zu begrüßen. Zumal Kreistagsmitglieder auch im RVR vertretensind und sich dort für die örtlichen Interessen einsetzen können.

Jürgen Linz
Fraktionsvorsitzender
Die CDU-Fraktion begrüßt die Gespräche der Anwohner mit der Stadt Wesel zum geplanten Altenheim in Büderich ausdrücklich.
Das Vorhaben des Evangelischen Krankenhauses halten wir unverändert für einenwichtigen Beitrag zur Entwicklung Büderichs.
Daher stehen auch wir, ebenso wie die Vorstandsmitglieder der CDU Büderich, besorgten Anliegern für Gespräche gerne zur Verfügung. Es ist wichtig zu wissen, dass bei einer eventuellen Verhinderung des Altenheims an gleicher Stelle zwei Baukörper in gleicher Dimension gebaut werden dürfen um dort etwa 60 Wohnungen (Sozial geförderter Wohnraum) zu errichten. Damit käme auf die Nachbarn und Anlieger der Straße eine wesentlich höhere Belastung zu.
Für den 10.07.18 ist vor Ort ein weiterer Termin angesetzt, in dem die aktuellen Pläne erläutert werden. Diesen Termin sollten die Beteiligten nutzen um einen Konsens zu erreichen!

Jürgen Linz
Fraktionsvorsitzender
Ratsmitglied für Büderich

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