Im Jahr 2025 ist es 80 Jahre her, dass der Zweite Weltkrieg beendet wurde und die Niederlande vom Nationalsozialismus befreit wurden. In der Euregio Rhein-Waal werden in den Jahren 2024 und 2025 daher verschiedene deutsch-niederländische Gedenkveranstaltungen organisiert.


Angesichts des wichtigen Signals für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, welches von solchen gemeinsamen Aktivitäten gesetzt wird, hat der Vorstand der Euregio Rhein-Waal beschlossen, grenzüberschreitende Aktivitäten im Rahmen von „80 Jahre Freiheit“ zu unterstützen. Hierfür stellt die Euregio Rhein-Waal in beiden Jahren jeweils € 30.000,– zur Verfügung. Diese Förderung kann mit einer Förderung im Rahmen des KPF-Fonds kombiniert werden. Alle Informationen zu dieser Fördermöglichkeit stehen auf www.euregio.org/80jahrefreiheit.

Aufgrund des europaweit wiederaufkommenden Faschismus und Extremismus jeglicher Art halten wir als Christdemokraten eine Beteiligung der Stadt Wesel, an diesen gemeinsamen Aktivitäten, für ein wichtiges Zeichen der Völkerverständigung. Wir als Weseler Bürgerinnen und Bürger haben jetzt die Chance, Fehler nicht zu wiederholen und unsere Mitmenschen an vergangenes Unrecht zu erinnern.

"Deshalb stellen wir den Antrag auf Ausarbeitung eines Programms, z. B. im Rahmen der Hansetage, und Aufzeigung der Möglichkeiten aller kulturschaffenden Stellen der Stadt Wesel, sich an dieser wichtigen Demokratie stärkenden Maßnahme zu beteiligen". Um Beratung im zuständigen Ausschuss wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Linz                                       André Nitsche
-Fraktionsvorsitzender-                    -Ratsmitglied-

Wir wenden uns an Sie, um ein dringendes Anliegen bezüglich der Blumenkübel im Bereich der Julius-Leber-Straße vorzutragen. Diese Blumenkübel wurden zur Verkehrsberuhigung installiert und sind ein integraler Bestandteil unserer Straßeninfrastruktur. Leider haben sie in jüngster Zeit starke Beschädigungen erlitten, die nicht nur ihre ästhetische Wirkung beeinträchtigen, sondern auch ernsthafte Sicherheitsrisiken darstellen.

Die aufgebrochenen Kanten und beschädigten Bereiche der Blumenkübel stellen eine potenzielle Gefahr für den Verkehrsraum und die Verkehrsteilnehmer in einem stark frequentierten Wohngebiet dar. Als Bürger unserer Stadt ist es uns ein Anliegen, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und die Ästhetik unserer Wohngebiete zu bewahren.

In Anbetracht der Verkehrssicherungspflicht der Kommune möchten wir daher den Antrag stellen, dass die beschädigten Blumenkübel durch den Betrieb für kommunale Dienstleistungen der Stadt Wesel umgehend ausgebessert werden. Es ist wichtig, dass diese Maßnahme so schnell wie möglich durchgeführt wird, um potenzielle Unfälle zu verhindern und die Lebensqualität unserer Gemeinde zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Conrads                      André Nitsche
-Ratsmitglied-                         -Ratsmitglied-

Derzeit macht das Thema Fassadenwerbung in der Innenstadt die Runde und es diskutieren Einzelhändler, Eigentümer und Bürger hierüber. Auch die Presse hat dazu schon berichtet. Mehrere Einzelhändler haben Post von der Verwaltung bekommen, bzw. sind von dieser angesprochen worden. Sie müssen ihre Fassaden gemäß der Gestaltungssatzung umgestalten oder sogar zurückbauen.

Viele fragen sich nun, warum wird dieses Thema jetzt mit Hochdruck verfolgt, wo es doch jahrelang ohne Beanstandung lief.

Natürlich gibt es eine Gestaltungssatzung, die ein einheitliches und geordnetes Bild gerade in der Fußgängerzone vorgibt. Die Betreiber beklagen sich jedoch über die rigorose Vorgehensweise der Verwaltung, die nun anscheinend von heute auf morgen alles geändert haben will.

Wir wissen alle über die Schwierigkeiten, die gerade der Einzelhandel in den letzten Jahren hatte (Corona, Onlinehandel, Inflation), daher wäre ein wenig mehr Fingerspitzengefühl angebracht. Eine Änderung der Werbeanlagen ist mit teils hohen Kosten verbunden und nicht immer blitzschnell umzusetzen. Die Anpassung der vorhandenen Logos, sowie Schriftzüge, Farben und Größen an die vorgegebenen Werbeflächen sind ebenfalls nicht einfach mal so umzusetzen. Hier sollten wir nicht päpstlicher als der Papst sein.

"Als Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsausschusses hätte ich mir einen sensibleren Umgang mit den Einzelhändlern gewünscht. Über die Hintergründe und das weitere Vorgehen bitte ich um einen entsprechenden Bericht in einer der nächsten Sitzungen des zuständigen Ausschusses."


Mit freundlichen Grüßen,

Reinhold Brands
-1. stv. Fraktionsvorsitzender-

Besucherinnen und Besucher beklagen den desolaten und baufälligen Zustand der Trauerhalle auf dem alten Teil des Friedhofs am Langen Reck.

Die Trauerhalle spielte über Jahrzehnte eine wesentliche Rolle im Gemeindeleben und dient als wichtiger Ort für Trauerfeiern und Abschiedsnahmen. Mit der neuen Aussegnungshalle im Eingangsbereich hat die alte Trauerhalle ihren Nutzen verloren und scheint so in Vergessenheit geraten zu sein. Leider hat der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen, und es ist dringend erforderlich, die Halle zu renovieren oder rückzubauen, um die Sicherheit und Ästhetik des Friedhofs zu verbessern.

Die Trauerhalle weist verschiedene bauliche Mängel auf, darunter Feuchtigkeitsschäden, Risse in den Wänden und Probleme mit Nagetier Befall. Diese Mängel beeinträchtigen nicht nur die Ästhetik der Halle, sondern stellen auch potenzielle Sicherheitsrisiken für die Besucher des Friedhofs dar. Ein Friedhof sollte ein zentraler Ort für eine würdige und respektvolle Abschiednahme von Menschen für Menschen sein. Durch Renovierung oder Rückbau können wir sicherstellen, dass dieser Friedhof diesen Ansprüchen gerecht wird und den trauernden Familien einen angemessenen Rahmen für ihre Abschiede und Trauerarbeit auf dem Friedhof bietet.

Wir beantragen die Prüfung des Sachverhalts und die Einleitung der angemessenen Maßnahmen.

Mit freundlichen Grüßen

André Nitsche                   Reinhard Buchmann
-Ratsmitglied-                   -sachkundiger Bürger-

Wenn man über die Brüner Landstr. Richtung Innenstadt fährt, ist auf der Auffahrt zur Theodor-Heuss-Brücke auf der rechten Seite eine Warnbake aufgestellt. Diese Warnbake soll offensichtlich einen Asphaltschaden am rechten Fahrbahnrand sichern. Bereits im Januar habe ich beim ASG nachgefragt, ob man hier nicht tätig werden könne. Hier wurde mir gesagt, dass der ASG nicht zuständig sei.

Mittlerweile wandert diese Warnbake immer weiter von der Bordsteinkante in den Fahrbahnbereich. Ganz offensichtlich wird der Fahrbahnschaden hier größer.

Wenn man die Theodor-Heuss-Brücke mit dem Auto befährt, kommt es an dieser Stelle mittlerweile regelmäßig zu gefährlichen Situationen, weil es bei Gegenverkehr gefährlich eng wird. Ich beantrage zu ermitteln wer für die Ausbesserung der Fahrbahnschäden zuständig ist und diese Ausbesserung schnellstmöglich durchführen zu lassen, bevor es hier zu Unfällen kommt oder die Brücke halbseitig gesperrt werden muss.

Über die Ergebnisse bitte ich im zuständigen Fachausschuss zu berichten.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Schulten                         
-Verkehrspolitischer Sprecher   
der CDU-Fraktion Wesel-