Seit einigen Tagen blüht und brummt es in Utrecht über den Köpfen von ÖPNV Nutzern zugunsten der Insekten.

Hier wurden 316 sogenannte Bee Stops eingerichtet. Bushaltestellen, deren Flachdächer mit Sedum-Pflanzen begrünt wurden, um somit den bedrohten Insekten mehr Lebensraum zu bieten.

Wir finden, dass auch in Wesel diese einfache und doch so nützliche Maßnahme gegen das Insektensterben umgesetzt werden sollte.

Daher bitten wir um Prüfung und Bericht im zuständigen Ausschuss.

Mit freundlichen Grüßen
 
Jürgen Linz
Madeleine Wienegge
Fraktionsvorsitzender
Ratsmitglied
Welche Flächen im Stadtgebiet eignen sich für weitere Baumanpflanzungen um damit konkret und möglichst kurzfristig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten?

Einer Studie zufolge kann der Klimawandel durch nichts so effektiv bekämpft werden wie durch Aufforstung. Bäume zu pflanzen habe das Potential, zwei Drittel der bislang von Menschen gemachten klimaschädlichen CO2-Emissionen aufzunehmen, haben kürzlich Forscherinnen und Forscher der Technischen Hochschule Zürich verkündet. Es besteht allerdings dringender Handlungsbedarf, weil es Jahrzehnte dauern wird, bis Wälder reifen und ihr Potential als natürliche CO2-Speicher ausschöpfen.

Mit dem Jubiläumswald in Obrighoven und dem Ereigniswald am Auesee hat Wesel schon zwei Vorzeigeprojekte auf den Weg gebracht und auch bei Straßenbaumaßnahmen, wie jetzt in der Baustraße, werden regelmäßig mehr Bäume neu gepflanzt als dort bislang vorhanden waren. Die CDU-Fraktion würde es begrüßen, wenn unsere Stadt hierbei eine Vorreiterrolle übernimmt und weitere städtische Flächen, möglichst in allen Ortsteilen, bereitstellt um zusätzliche Bäume zu pflanzen. Da beispielsweise auf allen Friedhöfen durch zunehmende Urnenbestattungen immer weniger Grabflächen benötigt werden, könnten auch die dort nicht (mehr) benötigten Flächen hierfür geeignet sein, um dort ansprechende Parks entstehen zu lassen.

Da immer mehr Menschen auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten möchten, regen wir die Einrichtung eines Sonderkontos für Baumspenden an, mit dessen Hilfe dann die Kosten der Aufforstung unterstützt wird. Ebenfalls sollte die Möglichkeit bestehen, eine direkte Baumspende zu leisten. Wird diesem Vorschlag entsprochen, dann wird die CDU gerne den ersten Baum hierfür spenden.

Wir bitten, diesen Antrag in einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Nachhaltigkeit zu beraten.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Linz
Fraktionsvorsitzender
Durch Jogger, Radfahrer und Spaziergänger wurden wir auf eine Unfallgefahr am Seeweg in Flüren aufmerksam gemacht: Längs der Lauf-/Fahrrichtung treten zunehmend lange und tiefe Trockenrisse auf. Diese können zu erheblichen Unfällen und Verletzungen durch Einfädeln mit dem Fahrrad oder Umknicken beim Gehen und Laufen führen.

Eine Ortsbegehung hat dieses bestätigt. Die beigelegten Fotos stellen den Zustand exemplarisch dar; der Google-Kartenausschnitt gibt einen besonders ausgeprägten Bereich wieder (gelbe Markierung).

Bitte veranlassen Sie eine zeitnahe Behebung der Wegeschäden, um Unfälle zu vermeiden, z. B. durch Verfüllen.

Mit freundlichen Grüßen
Jutta Radtke Martin Lambert
Ratsfrau Ratsherr
Bereits am 31.08.2018 hatten wir beantragt, dass wieder eine Platzwartstelle für dasbAuestadion eingerichtet wird.

Im Schul- und Sportausschuss am 27.09.2018 wurde zugesagt, dass eine 80% Stelle für den Stellenplan 2019 vorgesehen wird. Dieser wurde auch in der Ratssitzung am 11.12.2018 beschlossen.

Nach unserer Kenntnis wurde die Stelle aber bislang weder ausgeschrieben noch besetzt!
Nutzer des Auestadions sind darüber verwundert und fragen nach den Gründen.

Wir bitten den Ratsbeschluss umzusetzen und für eine schnellstmögliche Besetzung dieser Stelle sorgen. Zudem erwarten wir hierzu einen Bericht im nächsten Schul- und Sportausschuss.

Mit freundlichen Grüßen

Birgit Nuyken
Ausschussvorsitzende
Schul- und Sportausschuss
Wir beantragen dem Ausschuss folgenden Beschlussvorschlag zur Beratung und Entscheidung vorzulegen:

Die Stadt Wesel soll Neubauten grundsätzlich als sogenannte "Plusenergiegebäude" errichten. Beim vorhandenen Gebäudebestand ist im Rahmen von Sanierungen dieses Ziel ebenfalls anzustreben. Ferner soll anhand des regionalen Solarkataster des RVR (https://www.rvr.ruhr/?id=424) die Eignung städtischer Gebäude für die Errichtung von Photovoltaikanlagen sukzessive geprüft und dem Ausschuss zur Beratung und Bereitstellung von Geldern vorgelegt werden. Dabei ist die Versorgung der Gebäude mit dem dadurch erzeugten Strom vorrangiges Ziel.
Hierfür soll eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Wesel GmbH angestrebt werden.

Begründung:
Aus dem Solarkataster des RVR ist ersichtlich welche Gebäude im Stadtgebiet für die Errichtung von Photovoltaikanlagen besonders geeignet sind. Da inzwischen der mit Photovoltaikanlagen selbst erzeugte Strom günstiger ist als die gültigen Bezugstarife lässt sich damit Ökologie und Ökonomie gut in Einklang bringen. So kann die Stadt zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen und gleichzeitig Geld einsparen.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Linz
Fraktionsvorsitzender

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