Mit Beginn der Arbeiten am Glasfasernetz in Ginderich durch die Firma Deutsche Glasfaser wurde die ASG von der Stadt beauftragt, die Qualität der Arbeit, speziell die der Oberflächenwiederherstellung, zu überwachen.
Dies wurde von der ASG ausgeführt.
Leider sind in Ginderich auf der Schwanenhofstraße, der Birtener Straße und dem Bergacker
Straßenaufbrüche immer noch nicht ordnungsgemäß wiederhergestellt worden. Die Durchbrüche
sind provisorisch verfüllt und weisen inzwischen schon gravierende Absackungen auf. Die
eigentlichen Arbeiten wurden vor einem Jahr ausgeführt!
Mündlich habe ich bereits im Frühjahr 2018 darum gebeten, die Sommerzeit für die ordnungsgemäße
Herstellung zu nutzen. Im Betriebsausschuss habe ich in der September-Sitzung auf
den Mangel hingewiesen. Daraufhin wurde mir von Seiten der ASG schriftlich eine Fertigstellung
für Mitte Oktober zugesagt. Leider war am 16.10.2018 immer noch nichts gemacht worden.
Auf schriftliche Nachfrage bei der ASG wurde mir mitgeteilt, dass die deutsche Glasfaser aktuell
keine Aussage zur Fertigstellung machen könnte.
Dieser Vorgang zeigt, dass entweder die Überwachung der Arbeiten nicht gut ausgeführt wird
oder dass die Durchsetzung der berechtigten Forderungen nicht konsequent nachgehalten wird.
Beides ist nicht akzeptabel, weil städtisches Eigentum in Mitleidenschaft gezogen wird.
Ich fordere diesen Missstand unverzüglich zu beheben.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Brinkhoff
Mit dem als Anlage beigefügten Schreiben des CDU Ortsverbandes Büderich bittet diese um Prüfung der Entwicklungsmöglichkeit weiterer Wohnbebauung und eines weiteren Gewerbegebietes.

Die CDU-Fraktion begrüßt und unterstützt diese Forderungen. Daher bitten wir kurzfristig entsprechende Möglichkeiten für Büderich zu prüfen. Insbesondere für junge Familien geeignete Baugrundstücke werden derzeitig stark nachgefragt.

Wichtig scheint uns auch, auf der linken Rheinseite Angebote für weitere Gewerbeansiedlungen vorzuhalten. Bei Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze gewinnt Büderich sicherlich weitere Attraktivität. Den möglichen Standort in Nähe von "Tank & Rast" bitten wir hierzu kurzfristig zu prüfen.

Mit Blick auf den Entwurf des Regionalplans Ruhr halten wir eine zeitnahe Prüfung von Gebieten zur Wohnbebauung und Gewerbeansiedlung im gesamten Stadtgebiet für notwendig. Die Ergebnisse sollen im Arbeitskreis "Regionalplan Ruhr" vorgestellt und beraten werden.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Linz
-Fraktionsvorsitzender-
 
Büderichs Zukunft jetzt gestalten

Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Jürgen,

weitere Wohnbaugebiete und Flächen für Gewerbeansiedlungen in Büderich sind aus unserer Sicht notwendig um die Zukunft unseres Dorfes aktiv zu gestalten. Chancen zur Entwicklung bieten sich jetzt durch den Regionalplan Ruhr.

Es stehen in Büderich nur noch sehr wenige bebaubare Flächen zur Verfügung. Leider sind uns inzwischen junge Familien bekannt, die ihre Suche nach geeigneten Flächen bei uns aufgegeben haben und beispielsweise nach Xanten abgewandert sind.

Ähnliches befürchten wir bei der Ansiedlung bzw. Vergrößerung von Gewerbebetrieben. Das vorhandene Gewerbegebiet wird erfreulicherweise, wie erwartet, sehr gut von ortsansässigen Unternehmen und Unternehmern angenommen. Voraussichtlich bis zum Jahresende sollen alle verfügbaren Flächen bebaut bzw. an Interessenten verkauft worden sein, so konnten wir in Presseberichten lesen.

Büderich ist in der glücklichen Situation eine gute Infrastruktur vorzuweisen. Einzelhandel, Ärzte und Apotheker, Kindergarten und Grundschule, Sportstätten und Gastronomie, zahlreiche Vereine sowie eine gute Dorfgemeinschaft prägen unseren Ort. Auch Glasfaserkabel wurden bereits im gesamten Ort gelegt, direkte Hausanschlüsse sind möglich.

Junge Menschen und zusätzliche Arbeitsplätze stärken die Strukturen und sichern die Zukunft. Daher bitten wir die Fraktion, sich für weitere Wohnbaugebiete sowie einem weiteren Gewerbegebiet für Büderich einzusetzen. Für ein weiteres Gewerbegebiet käme aus unserer Sicht die an das Tank & Rastgebiet angrenzenden Flächen zwischen Weseler Straße und Perricher Weg in Betracht.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Üffing                                                                               Marcus Abram
(Stellvertretender Vorsitzender, CDU Büderich)          (Mitglied im Kreistag & Vorstand CDU Büderich)

Wir wurden von Flürener Bürgern darauf angesprochen, dass in Flüren an der Bislicher Straße in Richtung Grav-Insel, gleich im Anschluss an den Spielplatz, von einem städtischen Streifen zwischen einem privatem Zaun und dem Bürgersteig im Laufe des Jahres Zweige auf Kopfhöhe immer weiter auf den Bürgersteig ragen.
Dazu verfangen sich jetzt im Herbst Blätter in dem Unkraut auf dem Boden, so dass inzwischen der Bürgersteig um die Hälfte kleiner ist als er sein sollte. Das sieht nicht nur nicht schön aus sondern drängt die vielen Spaziergänger und Radfahrer, Kinder und Hunde näher an die Fahrbahn als ihnen lieb ist. Wir bitten Sie den vorliegenden Sachverhalt zu prüfen und zeitnah für eine Beschneidung der Zweige und eine Reinigung des Bürgersteiges zu sorgen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Lambert                       Jutta Radtke
Ratsmitglied                           Ratsmitglied

Seit Jahren liegt der CDU-Fraktion die Straßenunterhaltung in unserer Stadt besonders am Herzen. In der Septembersitzung wurde dem Betriebsausschuss die Sanierungsliste der Straßen vorgelegt und auch beraten. Damit möglichst viele Straßen auch im kommenden Jahr saniert werden können, beantragen wir erneut zu prüfen ob die Finanzierung auch über Rückstellungen vorgenommen werden kann.

Angelehnt an die zwischen dem ASG und der Verwaltung abgestimmte Straßenliste sollen auf diesem Weg insgesamt 410.000,00 Euro bereitgestellt werden. Hiermit soll u. a. die wichtige Sanierung der Luisenstraße, die mit einem Anteil von 360.000,00 Euro in der Liste enthalten ist, durchgeführt werden.

Da das Betriebsentgelt des ASG hierfür nicht ausreicht, wird dazu neben den nicht verwendeten Mitteln aus 2018, eine Aufstockung erforderlich werden. Dies bitten wir entsprechend zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Linz                                    Wolfgang Lingk
Fraktionsvorsitzender             Sprecher Betriebsausschuss
Abgehängt fühlt sich ein Teil der Nutzer des ÖPNV in unserer Stadt, seitdem der neue Fahrplan
in Kraft getreten ist. Fehlende Fahrverbindungen wurden insbesondere für die Ortsteile
Lackhausen, Obrighoven, Fusternberg, Bislich, Ginderich und Büderich beklagt. Wir fordern
deshalb eine kurzfristige Prüfung und vor allem schnelle Hilfe für diesen Personenkreis.

Ein Jahr nach der teils kontroversen Diskussion über den veränderten Fahrplan ist es aber auch
Zeit, ein Resümee über die getroffenen Maßnahmen zu ziehen und sich mit den künftigen
Anforderungen an einen verbesserten und umweltfreundlichen Nahverkehr in unserer Stadt zu
beschäftigen. Der vor gut einem Jahr einberufene interfraktionelle Arbeitskreis sollte unter
Einbeziehung der NIAG hierzu seine Arbeit kurzfristig wieder aufnehmen!

Mehrere Gäste unserer öffentlichen Fraktionssitzung machten sehr anschaulich auf ihre
Probleme aufmerksam. Fahrten zum Arzt und auch zum samstäglichen Wochenmarkt seien
den älteren oder kranken Mitbürgern mit den gewohnten Busverbindungen nicht mehr möglich.
Erhebliche Mehrkosten entstünden durch Taxifahrten, da ihnen Alternativen nicht zur Verfügung
stehen. Einzelne Dörfer sind in den Abendstunden, insbesondere am Wochenende, vom
öffentlichen Nachverkehr vollständig abgehängt.

Weiter stellten uns Vertreter des Fahrgastverbandes "Pro Bahn" ihr Konzept für eine deutliche
Ausweitung des Nahverkehrs vor und beklagten nicht barrierefreie Bushaltestationen in unserer
Stadt. Das Konzept bietet sich nach unserer Auffassung als eine gemeinsame
Diskussionsgrundlage an.

Die CDU hatte vor Jahren bereits einmal ein Stadtbuskonzept in die Diskussion eingebracht.
Vor allem finanzielle Gründe brachten damals das "Aus" hierfür. Vieles spricht jedoch dafür,
dass sich auch die Anforderungen an einem solchen Konzept verändert haben. Vor dem
Hintergrund der Digitalisierung und der damit verbundenen Möglichkeiten, dem veränderten
Kaufverhalten (Internet) sowie auch neuer Angebote wie "Car-Sharing" (und dem Fahrdienst
"Uber", der sich wohl auch in Deutschlang ausweitet) sollte ein bedarfsgerechtes und vor allem
zukunftorientiertes Nahverkehrskonzept neu gedacht und (nicht nur) für unsere Stadt erarbeitet
werden.

Jürgen Linz
-Fraktionsvorsitzender-

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