Besorgte Eltern haben uns um Hilfe gebeten. Es geht bei dem „Flürener Hilferuf“ um gleich mehrere Sicherheitsprobleme auf dem Schulhof der Flürener Grundschule. Eine Ortsbegehung bestätigte die Sorgen.
Die Pflasterung auf dem gesamten Schulgebiet ist in schlechtem Zustand. So wölben sich an mehreren Stellen auf dem Schulhof ganze
Pflastersteine nach oben, viele Steine sind lose. Keine Frage, dass hier eine große Verletzungsgefahr für Kinder, das Schulpersonal und auch die anderen Bürger, die den Schulhof außerhalb der Schulzeit überqueren und nutzen, besteht.
Ähnlich gefährlich ist die Benutzung der Treppe geworden. Auch hier stehen die Platten schief und wölben sich. Diese Treppe wird nicht nur von Kindern, sondern auch regelmäßig von älteren Menschen z.B. mit Rollator genutzt. Um hier Abhilfe zu schaffen wurde mehrfach eine barrierefreie Lösung von uns angeregt. Diese wurde seitens der Verwaltung bisher leider abgelehnt. Aber nicht nur die Treppe ist marode, der gesamte Weg vom Markt kommend weist ähnliche Mängel und Stolperfallen auf. Da eine Sanierung unumgänglich erscheint, weisen wir explizit noch einmal auf die Möglichkeit hin, hier im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen direkt eine barrierefreie Lösung zu schaffen. In Sachen Stolperfallen setzt sich die Problematik auch auf der Hinterseite des Schulgebäudes fort. Hier erscheint die Gefahr besonders schwer, da es sich um den Fluchtweg handelt. Wenn es in einem Notfall dazu kommen würde, dass die Kinder und das Lehrpersonal über die Fluchtwege auf der Rückseite des Gebäudes evakuiert werden müssten, könnten die sich dort befindlichen Stolperfallen insbesondere in Paniksituationen zu sehr gefährlichen Situationen führen.
Personen könnten dort stürzen, nachfolgende Personen fallen übereinander und treten auf die untenliegenden Personen. Eine zügige Evakuierung wäre gefährdet und schwere Verletzungen könnten entstehen. Auch eine Evakuierung etwa einer Person mit Rollstuhl könnte dann sehr schnell sehr gefährlich werden oder sogar nicht mehr möglich sein.
Im Bereich der unteren Treppe fehlen notwendige Schutzkappen an den Zäunen. Auch hier können sich Kinder sehr schwer verletzen, wenn sie durch die fehlenden Schutzkappen im scharfkantigen Metallzaun z.B. mit den Fingern oder dem Tornister hängen bleiben. Der Zaun weist auch an weiteren
Stellen Unfallgefahren für die Kinder auf. So sind Schrauben bereits locker und ab. In der Folge knickt der Zaun ein. Dass hinsichtlich des Zustandes des gesamten Zauns offensichtlich schon seit längerer Zeit Handlungsbedarf besteht zeigt auch die Tatsache, dass der Zaun an mehreren Stellen bereits provisorisch mit Draht „zusammengeflickt“ wurde.
Jedoch stellt auch dieser teils scharfkantige und rostige Draht mit seinen scharfen Kanten für die Kinder eine Verletzungsgefahr dar. Zur Sicherheit der Kinder herrscht hier dringend Handlungsbedarf. Daher bitten wir sie die benannten Mängel zeitnah zu beseitigen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Lambert             Jutta Radtke
Ratsmitglied                       Ratsmitglied
Am 11.09.2020 war in der Presse zu lesen, dass im Rat der Stadt Hamminkeln zum wiederholten Male über den aktuellen Stand der Elektrifizierung der Bahnlinie zwischen Wesel und Bocholt informiert wurde und dort scheinbar ein reger Austausch mit der DB Netz AG besteht. Im Artikel wurde zudem ein konkreter Zeitrahmen genannt, in dem die notwendigen (Um-)Bauarbeiten stattfinden sollen.

Die CDU Wesel begrüßt die Elektrifizierung der Bahnlinie ausdrücklich, die Einwohner Blumenkamps und der an die Bahnlinie angrenzenden Straßen und Viertel fühlen sich jedoch im Stich gelassen und uninformiert. Hier hätte unserer Auffassung nach schon vor Monaten eine Informationsveranstaltung in Blumenkamp stattfinden müssen, in der die Stadt Wesel gemeinsam mit der DB Netz AG die Einwohner informiert und bei diesem wichtigen Thema ‚mitnimmt‘. So stellen sich – da bisher nur wenige Informationen vorhanden sind - viele Fragen wie beispielsweise:

· Wie und wann erfolgen die notwendigen Arbeiten im Weseler Stadtgebiet?
· Ist im Rahmen der Arbeiten mit Lärmbelästigung zu rechnen?
· Wird es Sperrungen der Bahnübergänge geben?
· Wenn es Sperrungen der Übergänge geben sollte, wann erfolgen diese und wie wird sichergestellt, dass beispielsweise Landwirte ihre Nutzflächen    weiterhin erreichen können, Kinder ohne große Umweg zur KiTa oder Schule kommen oder auch der Schützenverein Blumenkamp (der im nächsten Jahr sein 100- jähriges Jubiläum feiert) die Gaststätte Pollmann während des Schützenfestes (um den 4. Sonntag im Juli) erreichen kann?
· Wird es im Rahmen der Elektrifizierung zu einem barrierefreien Umbau des Bahnhofs Blumenkamp kommen?
· Wird es einen Schienenersatzverkehr geben?
· Wenn es einen Schienenersatzverkehr geben sollte, wie wird dieser aussehen (Taktung, Anschlussverbindungen)?
· Wie wird die Taktung der Verbindung nach der Elektrifizierung sein?
· Ist sichergestellt, dass – sofern sich die Taktung ändert – Anschlussverbindungen ab Wesel erhalten bleiben? · Werden die Abfahrtzeiten der Buslinien in Blumenkamp durch eine neue Taktung angepasst?
· Wird die Elektrifizierung der Linie und eine angepasste Taktung zu einer Preisanpassung führen?

Dies sind nur einige Fragen die an uns herangetragen wurden und die wir mangels Informationen derzeit nicht beantworten können.

Wir bitten Sie daher eindringlich dazu kurzfristig mit der DB Netz AG in Kontakt zu treten, zu diesem Thema eine Informationsveranstaltung in Blumenkamp zu organisieren und durchzuführen und die Einwohner öffentlichkeitswirksam über diese Veranstaltung zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Geerißen                            Thorsten Müller
Sachk. Bürger                                Ratsmitglied
Die Stadt Wesel hat mit ihrer hochwertigen Musik- und Kunstschule (Gebäude, Anlage, Lehrende…u.a.) eine besondere „Perle des Niederrheins“ zu bieten. Im 51 zigsten Jahr ihres Bestehens öffnet sie ihre Türen, um ein vielseitiges Angebot der Künste aufrecht zu erhalten. Musik, Bildende Kunst und Tanz laden dazu ein „Die Bedingungen der Schaffensprozesse“ zu studieren, zu erproben und umzusetzen. An diesem besonderen Weseler Ort wird gehüpft, farblich gestaltet, gesungen, oder getrommelt und noch vieles mehr. Schülerinnen und Schüler erhalten einen Vorkurs, um an Kunstakademien
aufgenommen werden zu können und zu bestehen. Der Weg führt von der Zitadelle 13 für manchen in die Welt! Die Welt ist aber auch durch ihr internationales Lehrer- und Künstlerteam vor Ort vertreten und das tolle Kollegium hat den Weg in die Zitadelle gefunden.

Doch was ist mit denen die unsere Weseler Musik- und Kunstschule noch Kennenlernen wollen und auch möglichst sollen? Die Teenager, die gerne alleine unterwegs sind. Die Großeltern, die nicht mehr Autofahren möchten oder können.
Die Menschen, die nicht Autofahren, weil die finanziellen Mittel fehlen, oder „Ein Umweltgedanke“ ihr Gewissen ruft. Menschen mit Behinderung verdienen Schutz und kurze Wege. In diesem Sinne ist es sehr wichtig eine Bushaltestelle für die Musik- und Kunstschule der Stadt Wesel und zwar vor dem Haus einzurichten. Die Haltestelle könnte „Musik- und Kunstschule Wesel“ genannt werden.

Dies ist in anderen Städten mit solchen Vorzeigeeinrichtungen eine Selbstverständlichkeit.

Bitte sorgen Sie für die Einrichtung einer entsprechenden Bushaltestelle vor dem Haus.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Lambert
Ratsmitglied
Anwohner haben mich angesprochen und auf den leider seit langem andauernden, unschönen Zustand auf der Fluthgrafstraße aufmerksam gemacht.

Wie auf den Bildern zu sehen, wuchert dort an den Parkbuchten das Unkraut.
Zwar fährt an zwei Tagen in der Woche eine Kehrmaschine über den meist sauberen Bürgersteig, jedoch wird das Unkraut an diesen Stellen nicht beachtet bzw. nicht beseitigt.

Wir bitten Sie, den ASG, der durch die Eigentümer und Anwohner bereits mehrfach darauf hingewiesen wurde, auf dieses Problem aufmerksam zu machen und eine regelmäßige Beseitigung des Unkrauts anzustreben.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Göbeler
Sachk. Bürger
Als ich am Samstag an der Tankstelle an der Dinslakener Landstr. mein Fahrzeug getankt habe, war ich Zeuge, wie auf dem Gehweg vor der Tankstelle eine ältere Dame beinahe gestürzt wäre. Nachdem ich mir den Gehweg angeschaut habe, konnte ich feststellen, dass hier die Gehwegplatten teils kaputt und locker sind.

Ein Passant erzählte mir, dass hier häufig Fahrzeuge zweispurig nebeneinander auf dem Gehweg parken würden, um das Wettspielbüro/Spielhalle gegenüber zu besuchen.
Dieses Problem würde häufig freitags abends oder samstags mittags bei Übertragung von Fußballspielen / Pferderennen auftreten. Diese Autos drehen auf dem Gehweg und beschädigen diesen dabei.

Ich bitte, die Gehwegplatten hier von ASG austauschen / reparieren / befestigen zu lassen und sich Gedanken zu machen, wie man das unzulässige Parken an dieser Stelle zukünftig unterbinden kann.

Ich bitte um einen Bericht im zuständigen Fachausschuss.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Schulten
Verkehrspolitischer Sprecher
der CDU-Fraktion Wesel