Auswirkung der Krankenhausreform auf die Weseler Krankenhäuser
Mit der Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach werden drei zentrale Ziele verfolgt: Sicherung und Steigerung der Behandlungsqualität, Gewährleistung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung für Patientinnen und Patienten sowie Entbürokratisierung. Welche Auswirkungen wird das konkret auf die Weseler Krankenhäuser haben und wie hoch ist inzwischen der finanzielle Druck beim Marienhospital und dem evangelischen Krankenhaus?
Beide Weseler Krankenhäuser sind mit ihren Angeboten zur Patientenversorgung seit vielen Jahren gut aufgestellt und weit über die Grenzen unserer Stadt bekannt. Berichte über Schließungen von Krankenhäusern im Zusammenhang mit der Reform und über die Insolvenz des Emmericher Willibrord-Spitals sowie die nicht zustandegekommene Fusion der Krankenhaus-Träger Pro Homine und Klever Krankenhausverbund sorgen auch vor Ort für Verunsicherung in der Bevölkerung. Gefragt wurde beispielsweise danach, ob nicht auch eine engere Zusammenarbeit oder gar die Fusion der Weseler Krankenhäuser die Versorgung vor Ort über viele weitere Jahre absichert.
Wir beantragen daher diesen Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung aufzunehmen und Vertreter der Weseler Krankenhäuser dazu einzuladen.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Linz
-Fraktionsvorsitzender-


