Anwohner im Schepersfeld beklagten sich über fehlende Absperrungen der Spiel- und Bolzplätze mit rot-weißem Flatterband. Mit der Bitte um Abstellung, habe ich mich auch telefonisch an die Verwaltung gewandt, die meine Bitte an den ASG weiterleiten wollte.

Gestern waren mehrere Mitarbeiter des ASG auf dem Spielplatz im Grüngürtel und haben den Sand gereinigt. Wenn keine Anweisung vorliegt, sind auch den Mitarbeitern die Hände gebunden.

Es ist nichts passiert – nur Schilder weisen weiterhin vor Ort auf das Verbot hin.

Vorbildlich verhält sich der Bauverein bei den Spielplätzen auf der Tiergartenstraße.
Hier wird die Trassierung der Spielplätze mit rot-weißem Flatterband vom Bauverein ständig überprüft und ggf. erneuert.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Lingk                                                 Michael Stein
Ratsmitglied Schepersfeld                         Ratsmitglied Schepersfeld
Die aus verständlichen Gründen erfolgte Schließung des Wertstoffhofes führt zunehmend zu Problemen. Schon jetzt gibt es vermehrt Klagen über die wilde Entsorgung von Grünschnitt. Dabei ist jetzt die Zeit, wo in den zahlreichen Gärten die Frühjahrsarbeit ansteht. Viele fragen sich auch wohin mit den Gehölzen, wo doch die Osterfeuer untersagt sind und einige Zeitgenossen nutzen die neu gewonnene Freizeit um kleinere Umbauten am Haus vorzunehmen. Da wird der Bauschutt, wie für manchen Handwerksbetrieb auch, zum Problem.
 
Selbstverständlich möchten wir die Gesundheit der Mitarbeiter des ASG nicht gefährden! Daher braucht es ein Konzept wie beides miteinander verbunden werden kann. Um das Anlieferaufkommen zu entzerren, könnten die Öffnungszeiten des Wertstoffhofes ausgeweitet werden und durch Schranken jeweils nur einer bestimmten Anzahl von PKW gleichzeitig der Zugang ermöglicht werden. Um persönlichen Kontakt zwischen Anlieferern und Mitarbeitern beim Bezahlvorgang zu vermeiden, sollte bis auf weiteres auf das Kassieren von Gebühren verzichtet werden. Zudem wäre es vielleicht eine Möglichkeit in allen Ortsteilen mobile Sammelstellen für die Grünschnittentsorgung einzurichten.

Sicher ist ein geregeltes Konzept in dieser Zeit aufwändig aber auch notwendig. Denn wenn wilde Müllkippen zunehmen, wird dies nicht nur zu einer Belastung für die Umwelt, sondern letztlich auch für die Mitarbeiter des ASG die dann anschließend deren Beseitigung im gesamten Stadtgebiet vornehmen müssten.
 
Auch wenn ein neues Konzept des ASG die Entsorgung von Grünschnitt etc. wieder ermöglicht, bitten wir die Bürger nur im unbedingt notwendigen Umfang davon Gebrauch zu machen und weiterhin den Grundsatz zu beachten „Schütze Leben und bleibe zu Hause“!

Über die Durchführung und die gemachten Erfahrungen bitten wir den Betriebsausschuss in angemessener Weise zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Linz
Uns erreichte eine dringende Bitte der Heilmittelerbringer in Wesel.
Diese zeigen auf, dass aufgrund der Corona-Krise das Verschwinden vieler Praxen aus den Bereichen der Physiotherapie, der Ergotherapie, der Logopädie und der Podologie auch in Wesel droht.

Aus meiner persönlichen, familiären Situation weiß ich um die große Wichtigkeit der angebotenen Behandlungen für die Patienten und auch die Angehörigen. Wir müssen dringend auch diese Berufsgruppen unterstützen, da viele Weselerinnen und Weseler auch nach der Corona-Krise auf Hilfen und Therapien angewiesen sind.

Momentan brechen in Praxen in den genannten Bereichen die Einnahmen nahezu vollständig weg. Wir regen an, den von uns und der FDP vorgeschlagenen „Weseler Unterstützungsfonds“ auch für diese Berufsfelder zu öffnen und in die Konzeptentwicklung einzubinden.

Ebenso bitten wir Sie, den in Wesel ansässigen Praxen eine Beratung beispielsweise durch die Wirtschaftsförderung zukommen zu lassen, damit wir auch in Zukunft diese wichtigen Leistungen in Wesel in Anspruch nehmen können.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Linz                 Sebastian Hense