Die Nachfragebündelung zum Glasfaserausbau in Blumenkamp wurde vergangenen Freitag abgeschlossen und lt. der Homepage der Firma epcan GmbH wurde das Ziel von 40% mit einer Quote von 38% knapp verfehlt. Die Quote auf der Homepage wurde jedoch seit der Verlängerung des Abschlusszeitraums vor 2 Wochen nicht mehr aktualisiert.

Nun erreichten uns unterschiedliche Aussagen zum weiteren Vorgehen. Einige Interessenten erhielten auf Nachfrage die Rückmeldung, dass es gut aussehen würde und ein Ausbau vermutlich erfolgen würde (Aussage der Info-Point-Mitarbeiter), andere erhielten auf telefonische Nachfrage die Information, dass das Ziel – wenn auch knapp – verfehlt wurde und der Ausbau 'auf der Kippe' stünde und/oder ggf. noch Straßen, bei denen sich nur wenige Einwohner:innen für einen Anschluss entschieden haben – nachträglich aus der Planung herausgenommen werden könnten.

Auf eigene telefonische Rückfrage erhielten wir nur die Information, dass die Verträge nun gezählt würden und Ende dieser Woche das Ergebnis auf der Homepage verkündet würde.

Auf Grund des knappen Ergebnisses bitten wir Sie, die Wirtschaftsförderung damit zu beauftragen bei der Netzgesellschaft einerseits auf einen Glasfaserausbau in Blumenkamp hinzuwirken und andererseits die nachträgliche Streichung einzelner Straßen/Anschlüsse zu verhindern. Erfahrungsgemäß entscheiden sich noch während und nach der Ausbauphase viele Interessenten für einen Vertragsabschluss, sodass hier eine Streichung einzelner Straßenzüge  während/nach den Bauarbeiten zu einem erheblichen Mehraufwand und erneuten umfassenden Arbeiten im Ort führen würde.

Wir bitten anschließend um kurzfristige schriftliche Rückmeldung über das Ergebnis und um einen Bericht im zuständigen Ausschuss.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Geerißen
Ratsmitglied
Gerade in diesen Zeiten, in denen Fitnessstudios geschlossen haben und auch die Sportaktivitäten in Vereinen nur teilweise möglich sind, sind viele Menschen draußen sportlich unterwegs.

In Münster wurde nun eine SportBox installiert.
Hier kann man sich mit einer App registrieren und ein Zeitfenster aussuchen, in dem man die SportBox nutzen kann. Darin enthalten sind verschiedene Sportgeräte, welche man im Außenbereich nutzen kann.

Durch die Möglichkeit Werbung auf der SportBox anzubringen, wäre eine Kostenreduzierung ebenfalls möglich.

Wir bitten zu prüfen, wo eine SportBox auch in Wesel installiert werden kann und welche finanziellen Mittel hierfür bereitgestellt werden müssen.

Über die Ergebnisse der Prüfung bitten wir im nächsten Schul- und Sportausschuss zu berichten.

Mit freundlichen Grüßen

Birgit Nuyken                                               Madeleine Feldmann
1. Stellvtr. Bürgermeisterin                                  Ratsmitglied
Um die Entwicklungschancen zielgerichtet zu nutzen und Perspektiven frühzeitig aufzuzeigen, ist es den Fraktionen von CDU, Bündnis90/Die Grünen und FDP wichtig, alsbald die Planungsziele zu benennen und festzulegen. Daher beantragen wir hiermit dem Ausschuss für Stadtentwicklung sowie dem Rat in seiner nächsten Sitzung folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung vorzulegen:

- Für die künftige Entwicklung des Flachglasgeländes wird ein Rahmenplan unter Beteiligung des Rates und der Öffentlichkeit erstellt.
- Um die vom Stadtrat beschlossenen ambitionierten Klimaschutzziele zu erfüllen, sollen bei der Planung höchste energetische und ökologische Standards zugrunde gelegt werden.
- Planungsziel ist eine Mischstruktur von Qualitäts-Wohnen und nicht störendem Gewerbe. Dies zeichnet sich aus durch eine Mischung von hochwertigen Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern, von bezahlbaren, z. T. auch öffentlich geförderten Wohnungen, seniorengerechten, barrierefreie Wohnungen und Mehrgenerationenhäusern. Es sind Wohnungen für Familien und Singles gleichermaßen vorzusehen. Daneben sollen auch Einrichtungen und Anlagen für Kunst und Kultur Berücksichtigung finden. Eine reine Überbauung mit herkömmlicher Wohnbebauung oder ein einzelnes Großprojekt wird ausdrücklich als Planungsziel abgelehnt!

Die Fraktionen von CDU, Bündnis90/Die Grünen, FDP wollen die Chance zur Neustrukturierung des großen, die Innenstadt vom Rhein trennenden Industriegebietes Flachglas zwischen der Innenstadt und dem Rhein ergreifen. Damit  könnte die Abriegelung der Stadt von der Freizeit-, Natur- und Erholungslandschaft der Weseler Aue aufgehoben und eine unmittelbare Verbindung der Innenstadt zum Rhein hergestellt werden.
Für die Entwicklung dieses sehr interessanten Areals für die künftige Stadtentwicklung ist ein behutsames und planvolles Vorgehen notwendig, das die vorhandene Situation zunächst gründlich untersucht und realistische Möglichkeiten der Umsetzung unter Beachtung aller ökonomischen, technischen und sonstigen Einflussfaktoren analysiert.

Vorbildhaft für eine geeignete Verfahrensweise ist das Vorgehen der Bauverein Wesel AG bei der Erneuerung des Zitadellenviertels. Bei der Entwicklung dieses Areals, handelt es sich um eine Langfristaufgabe, die mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird.
Es handelt sich um eine große Chance für die Stadtentwicklung Wesels. Umso mehr kommt es darauf an, behutsam und vorausschauend vorzugehen.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Linz          Ulrich Gorris           Michael Oelkers