Bereits seit dem Frühjahr 2021 bittet die CDU Flüren, eine Beschilderung am Friedhof Flüren dahingehend vorzunehmen, dass für Friedhofbesucher eine gewisse Anzahl von Parkplätzen freigehalten wird.

Hintergrund ist die - gerade im Sommer- permanente Belegung des vorhandenen Parkraumes mit Fahrradtouristen bzw. deren Kfz. Die auf unseren damaligen Antrag erfolgte Rückmeldung aus Ihrem Hause, vom 03.09.2021, ist unserer Ansicht nach nicht zielführend - es wird zwar eingeräumt, dass am alten Friedhof (zwischen Hasenweg und Fasanenweg) der Parkraum regelmäßig durch Radtouristen belegt werde, es den Friedhofbesuchern aber „zuzumuten ist“, den weiteren Weg vom neuen Friedhofsteil an der Altrheinstrasse „in Kauf“ zu nehmen. Dabei bleibt festzuhalten, dass es sich bei den Friedhofbesuchern überwiegend um ältere Menschen handelt, welche oftmals noch zusätzlich mit Geräten und Pflanzartikeln unterwegs sind.

Die Anweisung, am neuen Friedhofsteil eine entsprechende Beschilderung anzubringen, wurde bis heute nicht umgesetzt. Wir halten diese Anweisung allerdings für nicht ausreichend zielführend. 

Wieso ist es nicht vielmehr den Radtouristen zuzumuten, wenige Meter weiter zu parken (die haben schließlich sogar ein Fahrrad dabei)?

Aus Ihrem Haus kam der Hinweis, dass am alten Friedhof zwischen Hasenweg und Fasanenweg keine Parkmarkierungen vorhanden seien und deshalb keine Ausweisung für Friedhofbesucher möglich sei; wir bitten daher um die Änderung, dass mindestens 8 Parkplätze markiert und dann mit dem Hinweis „Nur für Friedhofsbesucher“ ausgewiesen werden. Zusätzlich könnte im hinteren Bereich, Richtung Bislicher Straße, auch das entspr. Schild aufgestellt werden.

Wir bitten um entsprechende Prüfung und zeitnahe Umsetzung unseres Antrages.

Heinz-Walter Baldowé           Jutta Radtke               Martin Lambert
Sachk. Bürger                        Ratsmitglied               Ratsmitglied

Bürgerinnen und Bürger haben mich angesprochen und auf folgenden Sachverhalt aufmerksam gemacht.

Direkt am Zaun des Fusternberger Kindergarten (Ecke Kurt-Kräcker-Str. / Fusternberger-Str.) befindet sich eine kleine Grünfläche, die immer wieder voll mit Hundekot übersät ist. Dies ist nicht nur unschön, sondern auch gefährlich für die Kinder, die beim Griff durch den Zaun direkt mit den Überresten in Verbindung kommen können.

Ich bitte zu prüfen, ob eine Möglichkeit besteht, an dieser exponierten Stelle eine Hundestation mit Beutelspender aufzustellen, denn der unweit (Engelkirche) platzierte Müllbehälter und sein Umfeld sind auch häufig überfüllt.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhold Brands
-stv. Fraktionsvorsitzender-

Zur nächsten Sitzung des Betriebsausschusses bitten wir um einen Bericht über den Anschlussgrad Weseler Haushalte bei der Nutzung der Biotonne. Gleichzeitig soll ein Vorschlag unterbreitet werden, wie eine stärkere Nutzung der Bio-Tonnen erreicht werden kann.

Presseberichten zufolge landen 40 Prozent der Lebensmittelabfälle in der Restmülltonne. Dabei ließe sich rund ein Sechstel des in Deutschland für die Stromerzeugung benötigten Erdgases mit Bioabfällen erzeugen und zwar CO² neutral und zu Kosten, die deutlich unter den derzeitigen Gaspreisen liegen.

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise ist es nach unserer Auffassung wichtig, die Potentiale der Biotonne stärker zu nutzen. Auf Sicht kann dadurch mit verhältnismäßig einfachen Mitteln eine Kostenentlastung der Bürger erreicht und gleichzeitig ein Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele geleistet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Linz
-Fraktionsvorsitzender-