Die Sorge vor einer Verbreitung der neuen Corona-Mutationen haben aktuell zu einer Verlängerung des Lock-Downs und weiterer Einschränkungen bis mindestens zum 14.02.2021 geführt.
Kontaktreduzierung wo immer möglich ist das Ziel, welches bekanntlich zur Schließung von zahlreichen Einrichtungen und insbesondere auch der Schulen geführt hat und weiterhin führt.
Daran sollte sich m. E. auch die Politik selbst orientieren und vermeidbare Sitzungen verschieben. Nur in den Fällen wo Fristen oder rechtliche Rahmenbedingungen eine Beschlussfassung erfordern, sollte diese im angemessenen Rahmen (z. B. Dringlichkeitsentscheidung bzw. Verlagerung in die nächste Ratssitzung) erfolgen.

In Abstimmung mit den Fraktionsvorsitzenden von Bündnis90/Die Grünen und FDP beantragen wir die geplanten Sitzungen bis mindestens zum 14.02.2021 abzusagen. Für die Ausschüsse, für die schon jetzt viele Anträge vorliegen, sollte nach Möglichkeit ein Ersatztermin zu einem späteren Zeitpunkt in Erwägung gezogen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Linz
Fraktionsvorsitzender
Wie man der Presse entnehmen konnte, hat sich inzwischen auch in Wesel ein Netzwerk der Initiative „foodsharing“ gebildet.

Diese Initiative engagiert sich für die Rettung von überproduzierten Lebensmitteln und rettet diese vor dem Müll. Die foodsharing-Akteure kommen immer dann zum Einsatz, wenn bei Bäckern und anderen Einzelhändlern Lebensmittel „übrig“ bleiben, die diese nicht mehr verkaufen können. Auch besteht eine Zusammenarbeit mit der Tafel, die natürlich vorranging bedacht wird.

Bisher gibt es in Wesel einige private Foodsaver, die dann die Lebensmittel einsammeln und vor/an der Haustüre weitergeben. Die Organisatoren in Wesel sind Monika Hülser und Markus Hülser-Kusch. Wir bitten, Kontakt aufzunehmen, damit im nächsten Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Mobilität die Initiative einmal vorgestellt werden kann.

Bei einem Gespräch mit Frau Hülser und Herrn Hülser-Kusch wurde uns auch von sogenannten „Fairteilern“ erzählt. Dies ist ein Ort, an dem von den Foodsavern ein Regal oder auch ein Kühlschrank aufgestellt werden kann um dort die Lebensmittel zentral zu lagern und zum Mitnehmen anzubieten. Dies wird in vielen Städten bereits von der Kommune oder auch von Geschäftsleuten unterstützt (z. B. in Dorsten und Xanten), die eine kleine Ecke eines Ladenlokals zur Verfügung stellen. Die ehrenamtlichen Foodsaver betreuen diese Fairteiler und halten die strengen Hygienevorschriften ein.
Auch in der Stadt Wesel sollte es einen zentralen Fairteiler geben, sodass hier mehr Bürger von profitieren können und auch noch mehr Lebensmittel gerettet werden können. Wir bitten Sie hier geeignete Lösungen zu finden und mit den Foodsavern abzuklären.
 
Dennoch lässt sich natürlich nicht gänzlich vermeiden, dass auch mal gerettete Lebensmittel verderben. Die ehrenamtlichen Foodsaver entsorgen diese derzeit in ihrem eigenen Hausmüll.
Da dies hauptsächlich bei den Organisatoren in Lackhausen vorkommt, regen wir an, hier zur Unterstützung eine kostenfreie Tonne, bzw. eine größere Tonne bereitzustellen.
 
Mit freundlichen Grüßen
Birgit Nuyken                                        Madeleine Feldmann                         Michael Schröder
1. stellvtr.                                                   Ratsmitglied                                  Sachk. Bürger
Bürgermeisterin
Am Montag, den 11.01.2021 ist es wieder zu einem schweren Unfall mit einer Seniorin in der Feldmark gekommen. Es ist bereits der zweite Unfall dieser Art auf der Hamminkelner Landstr. zwischen Marktplatz und der Einfahrt Memelner Str. (Poststelle). Aus meiner Sicht sollte dies Anlass sein, sich die Verkehrslage auf diesem Teilstück der Hamminkelner Landstr. genauer anzusehen. Hier kommt es tagtäglich zu gefährlichen Situationen, wenn Schüler der Schulzentren in der Feldmark Schulbeginn und Schulende haben, an der Bushaltestelle stehen und Fußgänger insbesondere Senioren von der Memelner Str. und der Springendahlstr. die Hamminkelner Landstr. in Richtung Kirche/Marktplatz überqueren wollen. Erschwerend kommt zukünftig dazu, dass das Parken in diesem Bereich immer schwieriger wird, da die Bauarbeiten der barrierefreien Wohnungen an der Springendahl Str. bald zum Abschluss gebracht werden.

Ich beantrage, hier einen Ortstermin, möglichst an einem Donnerstag (Markttag) im März oder April (wenn der Präsenzunterricht an den Schulen wieder stattfindet) bei Schulende (ca. 13.00 Uhr) durchzuführen, um sich die Situation vor Ort genau anzusehen und dann Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Schulten
Verkehrspolitischer Sprecher