Am 22.02.2018 haben wir aus aktuellem Anlass einen Antrag zur Einrichtung einer Arbeitsgruppe Gülleausbringung gestellt. Leider haben wir seitdem von der Verwaltung nichts mehr hierzu gehört.

Uns wurde allerdings zugetragen, dass zwischen der Ortsbauernschaft und der Verwaltung bereits ein Gespräch stattgefunden hat, in dem die Ortsbauernschaft ihre Probleme geschildert hat.

Da das Thema zunehmend polarisiert und viele Landwirte auch verunsichert, erwarten wir nunmehr kurzfristig eine Darstellung, wie die weitere Vorgehensweise aussehen soll, damit auch die Politik über die Probleme der Ortsbauernschaft mit den neuen Regularien informiert wird.
Mit freundlichen Grüßen

Michael Brinkhoff
-Ratsmitglied
Wie kurz gegriffen die Entscheidung über die Schließung der Hauptschule und der Realschule Mitte tatsächlich war, sehen wir heute. Kinder mit Hauptschulempfehlung wurden jüngst an der Gesamtschule abgelehnt. Gerade weil es keine Alternative in Wesel mehr gibt, hätten wir erwartet, dass diese Kinder an der Gesamtschule bevorzugt aufgenommen werden.

Dazu der CDU-Fraktionsvorsitzende Jürgen Linz:
„Ich habe noch gut im Ohr, wie uns entgegenschallte, dass mit der Erweiterung der Gesamtschule auf insgesamt acht Züge endlich alle Weseler Schüler die von ihnen gewünschte Schulform besuchen können. Nur damit können in Wesel die Schulprobleme gelöst werden. Dieser Weg sei zukunftssicher. Nun stehen wir keine 3 Jahre später erneut vor möglichen Umbrüchen“, so Linz weiter. „Wir sind nicht gut beraten, vorschnelle Entscheidungen zu treffen. Davor habe ich in der vielfach angesprochenen Sitzung eindringlich gewarnt.“
 
Die schulpolitische Sprecherin Daniela Staude ergänzt:
„Die einseitige Betrachtung zugunsten der Gesamtschulform bringt uns nicht weiter, wenn wir das Wohl aller berücksichtigen wollen. Beide Gymnasien und die Realschule sind nach wie vor aufgrund ihrer guten Arbeit stark nachgefragt und finden auch künftig unsere volle Unterstützung. Der uneingeschränkte Fortbestand dieser Schulen darf nicht gefährdet werden, denn auch hier spiegelt sich der Elternwille eindeutig wider.“
 
Vielmehr gilt es, den tatsächlichen Bedarf zu analysieren. Dazu müssen zunächst alle Fakten und Zahlen auf den Tisch. Schnellschüsse müssen unbedingt vermieden werden.

Die Steuerungsgruppe „Schulraumentwicklungsplanung“, bestehend aus Schulleitungen, Stadtelternrat, Verwaltung und Politik, hat erst einmal getagt. Bereits vor drei Jahren wurden die aufwendig erarbeitenden Ergebnisse des Experten- Arbeitskreises Zukunftsdialog gegen den Willen der CDU schlicht ignoriert. Das darf sich nicht wiederholen. Wir sind es den Weseler Kindern schuldig.
Mit unserem Antrag zum Thema Bienensterben im letzten Oktober und dem daraus folgendem Beschluss im Ausschuss, hoffen wir mit dazu beizutragen, die Bedingungen für Insekten wieder zu verbessern.
Nun haben wir uns vor Ort ein Bild gemacht, wie jeder von uns gegen das Insektensterben vorgehen kann.
Herr Schürmann vom Naturgarten e. V. hat Vertreter der Fraktion durch die Naturarena in Bislich geführt.
Dort hat er an verschiedenen Projekten aufgeführt, wie man dem Insektensterben entgegenwirken kann.
Um die Bedingungen für Insekten weiter zu verbessern, stellen wir folgenden Antrag:
 
Sehr geehrte Frau Westkamp,

in vielen Neubaugebieten herrscht, nicht zuletzt aus Pflegegründen, in Vorgärten mittlerweile Tristesse. Es blüht und lebt kaum noch etwas.
Die Vorgärten verwandeln sich zunehmend in "Steinwüsten". Und unter diese verlegen viele Grundstücksbesitzer noch eine Folie, durch die die Fläche hermetisch abgeriegelt wird. Dadurch kann kein Vogel dort einen Wurm picken und keine Biene Nektar saugen.
Auch nach Ansicht des Nabu, so war kürzlich zu lesen, sind sie eine Ursache für das Insektensterben.
Die Stadt Xanten beispielsweise ändert nun in den Bebauungsplänen ihre Festsetzungen für Vorgärten. Demnach müssen dort die jeweiligen Vorgärten bepflanzt werden, nur Gehwege und Stellflächen, dürfen in vertretbarem Maße gepflastert oder bekiest werden.
Wir halten dies für einen sinnvollen Beitrag, auch dem Bienensterben zu begegnen.
Daher bitten wir zu prüfen, ob derartigen Regelungen künftig auch bei Neubaugebieten in unserer Stadt angewandt werden können.
Einen entsprechenden Bericht erwarten wir in einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Stadtentwicklung.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Jürgen Linz
Fraktionsvorsitzender
 
 
 
 

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