Riesenbärenklau am Seeweg
In der letzten Zeit erhalte ich wieder vermehrt Meldungen, dass sich in der Weseler Aue, am Seeweg im Freizeitzentrum Rheinaue-Park, wieder verstärkt der Riesenbärenklau ausbreitet. Diese Pflanze ist sowohl für Tiere und Menschen, hier insbesondere für Kinder sehr gefährlich, da sie in Folge eines Kontakts Symptome eines besonders heftigen Sonnenbrands hervorruft. Dazu kommen schmerzhafte Blasen und Quaddeln.
Beispielsweise ist es im Kreis Soest möglich, über ein ein Web-Meldeportal, auf den Riesenbärenklau hinzuweisen. Dies wäre sicherlich über die schon vorhandene Plattform Meldoo auch bei uns in Wesel möglich.
Da die meisten Flächen um den Auesee herum in privatem Besitz sind, müsste mit den Eigentümern entsprechend Kontakt aufgenommen werden, damit sich die Staude nicht dauerhaft ausbreitet. Dieses Vorgehen müsste jedes Jahr frühzeitig automatisch erfolgen.
Für die Bekämpfung der Staude kann auf Infos der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hingewiesen werden. Auch der LANUV bietet Broschüren zur Bekämpfung des Riesenbärenklaus an. In der Anlage befinden sich Fotos, die ich von Flürener Bürgern erhalten habe; der aufgenommene Riesenbärenklau ist hier bereits 2,00 m hoch.
Ich möchte Sie bitten, hier schnell zu handeln.
Mit freundlichen Grüßen
Jutta Radtke
-Ratsmitglied-


