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Als Mitglieder des Jugendhilfeausschusses beantragen wir, die Verwaltung mit der Prüfung und Konzeption eines kommunalen Programms für Spielplatzpatenschaften zu beauftragen. Ziel des Programms soll es sein, engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Initiativen in die Pflege und soziale Betreuung öffentlicher Spielplätze einzubinden.

 

Begründung:

 

  • Früherkennung von Mängeln und Gefahrenquellen: Durch regelmäßige Besuche von Spielplatzpat*innen können Beschädigungen, Verschmutzungen oder sicherheits- relevante Mängel frühzeitig erkannt und der Verwaltung gemeldet werden. Dies trägt zur Erhöhung der Sicherheit und zur schnelleren Mängelbehebung bei und entlastet städtische Stellen wie etwa den ASG.  

 

  • Förderung von bürgerschaftlichem Engagement und sozialem Miteinander: Pat*innen entwickeln eine persönliche Verbindung zu “ihrem“ Spielplatz. Dies stärkt die Identifikation mit dem eigenen Stadtteil, fördert nachbarschaftliches Engagement und verbessert die soziale Kontrolle vor Ort.

 

  • Steigerung der Attraktivität und Aufenthaltsqualität: Ein gepflegter und regelmäßig genutzter Spielplatz steigert die Lebensqualität im Quartier, insbesondere für Kinder und Familien.

 

  • Positive Erfahrungen aus Nachbarkommunen: In den Städten Moers, Voerde, Dinslaken und Kamp-Lintfort bestehen bereits erfolgreiche Modelle für Spielplatzpatenschaften. Diese können als Vorbilder dienen.

 

 

Ziele des Programms:

 

Stärkung des Bürgerschaftlichen Engagements, Verbesserung von Sicherheit und Sauberkeit auf den Spielplätzen, Förderung der sozialen Vernetzung in der Nachbarschaft, Entlastung städtischer Ressourcen.

 

Für den nächsten Jugendhilfeausschuss beantragen wir die Erarbeitung eines Konzeptes für ein kommunales Spielplatzpatenschaftsprogramm. Dieses soll Kriterien für die Auswahl, Aufgaben und Unterstützung von Pat*innen enthalten, sowie ein Verfahren zur Meldung von Mängeln und zur Kommunikation mit der Stadtverwaltung vorschlagen. Dabei sollten bestehende Modelle aus vergleichbaren Kommunen berücksichtigt werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Birgit Nuyken                             André Nitsche

-Ratsmitglied-                            -Ratsmitglied-