Erneut ist es am Fußgängerüberweg zwischen dem REWE-Markt und dem Marktplatz zu einem Unfall gekommen. Ein junges Mädchen wurde dabei angefahren.
Bereits seit längerer Zeit berichten zahlreiche Flürener Bürgerinnen und Bürger von gefährlichen Beinaheunfällen an dieser Stelle.
Ein wesentlicher Gefahrenpunkt ist die schlechte Sichtbarkeit des Fußgängerüberwegs, insbesondere wenn LKW den REWE-Markt beliefern. In solchen Fällen wird das entsprechende Verkehrsschild regelmäßig komplett verdeckt – was aus logistischer Sicht der LKW zwar nachvollziehbar ist, aber die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigt. Eine Versetzung der Beschilderung näher an den Übergang würde hier Abhilfe schaffen.
Zudem führt ein Parkplatz unmittelbar vor dem REWE dazu, dass vor allem Kinder und kleinere Personen von Autofahrenden nur sehr spät oder gar nicht gesehen werden können.
Wir regen daher dringend an, die Sichtbarkeit des Zebrastreifens durch zusätzliche Maßnahmen zu erhöhen. Dazu zählen zum Beispiel:
- Deutlichere und tiefer angebrachte Beschilderungen (z. B. Schilder mit blau-weißer Markierung im unteren Bereich)
- Rüttelstreifen zur Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer – wie sie bereits auf der Poppelbaumstraße Richtung Berliner-Tor-Platz eingesetzt werden
- Eine Überprüfung und ggf. Neuordnung der Parksituation unmittelbar vor dem Übergang.
Gerade auch mit Blick auf zahlreiche ortsunkundige Besucherinnen und Besucher (z. B. von der Grav-Insel) ist eine klar erkennbare und sichere Gestaltung dieses stark frequentierten Übergangs dringend erforderlich.
Wir bitten Sie daher, zeitnah Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an dieser Stelle zu veranlassen.
Mit freundlichen Grüßen
Jutta Radtke André Nitsche Michael Reske
-Ratsmitglied - -Ratsmitglied- -sachk. Bürger-



