Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
 
die Südumgehung ist für Wesel aus Sicht der CDU ein sehr wichtiges Entwicklungsvorhaben. Damit verbunden sind beispielsweise bessere Verkehrsflüsse, die Wesel entlasten und für weitere Wirtschaftsansiedlungen und neue Bewohner attraktiver machen.
 
Dieses große Projekt wird – auch für die Zeit der Bauphase - in vielen Bereichen diskutiert.
 
Die Bebauung des Fusternberg und die damit verbundene Verkehrsführung (Tunnel, Troglage, mögliche Bebauung Tretford Gelände, etc.) spielen ebenfalls eine große Rolle und müssen mit in die Planungen eingebunden werden.
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CDU, SPD, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Fraktion Wir für Wesel, Fraktion Die Linke, FDP wenden sich mit einem gemeinsamen Antrag an die Bürgermeisterin der Stadt Wesel:

"Ab dem 12.12.2016 findet in der Niederrheinhalle die Anhörung zum Planfeststellungsverfahren Betuwe für den Abschnitt Wesel statt. Die Stellungnahmen der DB Netz AG zu den Einwendungen zu diesem Planfeststellungsverfahren sind den Bürgerinnen und Bürgern in den letzten Tagen zugegangen.

Die im Rat der Stadt Wesel vertretenen Fraktionen möchten hier noch einmal deutlich machen: Für die Stadt und die betroffenen Bürgerinnen und Bürger geht es um eine Entscheidung, die die Stadt über viele Jahrzehnte prägen wird.

Falschen Kompromissen werden wir nicht zustimmen!

 

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Gute Nachricht für besorgte Gindericher Bürger:

Der erste Spatenstich für das Krematorium in Xanten/Birten ist in weite Ferne gerückt. Die Stadt will, nach Aussage des Xantener Bürgermeisters Thomas Görtz, den Bau nämlich erst dann genehmigen, wenn der Rechtsstreit über die Baugenehmigung geklärt ist. 

Dass die Stadt Wesel keinen Einfluss auf die Entscheidungen in Xanten nehmen kann, wurde für mich nachvollziehbar erläutert und ist zu akzeptieren. Auch eine unterschiedliche Gefahreneinschätzung durch anwesende Politiker war zu erwarten. 

Dennoch bin ich erschrocken darüber, wie leichtfertig die Sorgen der Gindericher Bürger heruntergespielt wurden. Auch wurde m. E. die Debatte in eine falsche Richtung geführt. 

Es geht doch weniger um die Frage eines Bedarfs von Krematorien, sondern vielmehr darum, ob der vorgesehene Standort hierfür geeignet ist und Sicherheitsvorschriften die Bürger ausreichend vor Schadstoffen schützen.

Jürgen Linz (CDU-Fraktionsvorsitzender)