Aus aktuellem Anlass beantragen wir die Erweiterung der Tagesordnung der Ratssitzung am 14.07.26 um diesen Antrag.
Begründung:
Innerhalb weniger Monate steht der Rat schon zum dritten Mal davor, über ein großes Planungsvorhaben zu entscheiden, und wird dabei wieder einmal mit einer fertigen Einzeloption konfrontiert, die teuer, und/oder alternativlos und entscheidungsreif scheint. Den Ratsmitgliedern bleibt lediglich die Möglichkeit einer Zustimmung oder sie werden mit einem Blockierer-Stigma belegt. Gerade in Zeiten mit großen finanziellen Herausforderungen und der absehbar finanziellen Überforderung des Haushaltes und leider auch vieler Bürger in unserer Stadt, scheint uns diese Vorgehensweise weder sachgerecht noch zielführend. Einzig einer Spaltung innerhalb des Rates, der Stadtgesellschaft, aber auch zwischen Verwaltung und Rat kann so auf Dauer Vorschub geleistet werden. Daher ist jetzt dringender Handlungsbedarf gegeben! Durch die im Beschlussvorschlag dargestellte Vorgehensweise kommen die Ausschuss- und Ratsmitglieder zumindest im Ansatz in die Situation frühzeitig steuern zu können.
Die Fraktionen von CDU, Bündnis90/Die Grünen und WfW im Rat der Stadt Wesel sowie die Gruppe der FDP bitten folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung zu stellen:
1. Für die Neugestaltung der Steganlage werden die von der Stadt Wesel zu übernehmenden Kosten auf den Betrag von 380.000,00 Euro gedeckelt.
2. Die Verwaltung wird gebeten, zusammen mit den beteiligten Vereinen entweder eine kostengünstigere Lösung (ggfs. an einem besser geeigneten Standort des Auesees) zu erarbeiten oder fehlende Finanzmittel durch Sponsoring oder Fördermittel einzuholen.
Aufgrund des Rücktritts von Ulla Hornemann als Präsidentin des Närrischen Parlaments ist eine entsprechende Neubesetzung erforderlich. Damit die Vorbereitungen der nächsten Eselordenverleihung in bewährter Art erfolgen können, beantragen wir den Punkt "Neubesetzung des Närrischen Parlaments" auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung zu setzen.
Die Verwaltung wird beauftragt, die Beschlussfassung über die außerplanmäßige Auszahlung in Höhe von 862.000 Euro für die Erneuerung der Steganlage am Auesee zunächst zurückzustellen und dem Ausschuss eine ergänzende Entscheidungsgrundlage vorzulegen.
Uber Jahrzehnte hinweg war die Platanenallee in Büderich ein Blickfang und Aushängeschild von Büderich. Seit etwa zwei bis drei Jahren hat der ASG leider die regelmäßige Pflege eingestellt und lässt das Unkraut entlang der Weseler Straße wuchern. Viele Büdericher verärgert dies unseres Erachtens zu Recht und die beigefügten Bilder verdeutlichen das unschöne Bild unter den Platanen.
Wir beantragen die Friedhofssatzung wie folgt zu ändern:
§ 9 Abs. 1 und Abs. 2 wie folgt zu fassen:
(1) Unbeschadet der Regelung des § 19 sind Bestattungen oder Beisetzungen grundsätzlich in Särgen oder Urnen vorzunehmen.
(2) Behältnisse zur Beisetzung von Aschen und zur Bestattung von Toten (Särge, Urnen, Überurnen und Leichentücher), deren Ausstattung und Beigaben sowie Totenbekleidung müssen biologisch abbaubar und im Übrigen so beschaffen sein, dass die chemische, physikalische oder biologische Beschaffenheit des Bodens oder des Grundwassers nicht nachteilig verändert wird und ihre Verrottung und die Verwesung der Leichen innerhalb der Ruhezeit ermöglicht wird. Maßnahmen, bei denen den Toten Stoffe zugeführt werden, die die Verwesung verhindern oder verzögern, bedürfen der Genehmigung des Friedhofsträgers.
Um die Aufenthaltsqualität und Vielseitigkeit unserer Rheinpromenade weiter zu verbessern, möchte ich den Antrag stellen, auf dem oberen Bereich der Rheinpromenade Tisch/Bankkombinationen zu installieren.
In den letzten Tagen sind mehrere Einwohnerinnen und Einwohner der Clarenbachstraße im Ortsteil Fusternberg auf uns zugekommen. Sie äußerten sich sehr verärgert über die schleppende Bearbeitung eines Anliegens zur Verkehrsberuhigung vom März 2026 und letztlich über eine völlig falsche Umsetzung.
Mit Blick auf die Begrünung der Stadt Wesel stellen wir fest, dass vielerorts noch klassische Rasen- und Grasflächen das Stadtbild prägen.
Positive Beispiele wie der Kasinogarten oder die Anlage von Pikoparks zeigen bereits heute, wie naturnahe und zugleich attraktive Grünflächen gestaltet werden können. Solche Konzepte sollten nach unserer Auffassung verstärkt im gesamten Stadtgebiet umgesetzt werden.
Anwohner der Zietenstraße machten mich darauf aufmerksam, dass auf der schmalen Straße häufig viel zu schnell gefahren wird, was nicht nur für Bewohner dieser Straße, sondern auch für Schüler auf dem Weg von und zur Quadenwegschule sehr gefährlich ist.