Hiermit beantragt die CDU-Fraktion für die kommende Sitzung des StEUN zum Thema „Aufstellung des Regionalplans Ruhr“ unsere folgende Frage zu beantworten:

Anhand welcher Mittel und Wege kann der Rat der Stadt Wesel in den Bereichen Lackhausen und Obrighoven eine Kiesabgrabung verhindern auch wenn sie gegen eine (vermutlich deutliche) Ratsmehrheit im Regionalplan dargestellt wird?
 
Bereits im Spätsommer 2017 haben wir als CDU-Fraktion im Rat der Stadt Wesel unsere Bedenken über eine Planung von Kiesabbaugebieten im Bereich Obrighoven/Lackhausen der CDU-Fraktion im RVR mitgeteilt. Diesen Standpunkt haben wir seitdem bei vielen Anlässen vertreten und uns für die moderate Erweiterung vorhandener Gebiete (Pettenkaul) sowie in Bislich-Vahnum ausgesprochen. Ein Sinneswandel oder gar Unterstützung unserer Vorschläge beim RVR ist bislang aber nicht erkennbar.

In den umliegenden Gemeinden, so muss man den Eindruck gewinnen, wird - mindestens überwiegend- der Kiesabbau generell abgelehnt. Dies von Bürgerinitiativen und der Kommunalpolitik vielfach auch mit Unterstützung aus dem Kreis und weiteren Entscheidern.
Wo Kies künftig abgebaut werden soll wird dabei nicht deutlich. Kies wird jedoch auch in den künftigen Jahren für viele Baumaßnahmen (denken wir z. B. an die Weseler Umgehungsstraße und dringend erforderlich werdenden Brückensanierungen im ganzen Land) benötigt.

Daher haben wir die große Befürchtung, dass schließlich entgegen unserer alternativen Standortvorschläge trotzdem die Gebiete in Lackhausen und Obrighoven, gegen den vermuteten Willen der Mehrheit des Rates der Stadt Wesel, als mögliche Kiesabbaugebiete eingeplant werden.

Jürgen Linz                                    Sebastian Hense
Fraktionsvorsitzender               Sprecher Stadtentwicklung

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