Der Städte- und Gemeindebund NRW hat für die Kommunen nun eine 24-seitige Handreichung zum Umgang mit Schottergärten erstellt. Er macht darauf aufmerksam, dass in steinernen Vorgärten Insekten keine Nahrung finden und Niederschläge nicht gut versickern. Vorgärten sind wichtig für das Klima in Städten!

Bereits mit Antrag vom 04.05.2018 hat die CDU-Fraktion auf die Problematik der zunehmenden Versiegelung von Vorgärten hingewiesen. Natürlich bepflanzte Gärten sind Helfer um sich gegen Hitze und Starkregen zu wappnen.
Daher hatten wir insbesondere auch für Neubausiedlungen Initiativen der Verwaltung gefordert. Nach Vorträgen und guten Diskussionen mit Weseler Landschaftsgärtnern in der Sitzung des Wirtschaftsförderungs- und Grundstücksausschusses vom 26.06.2019 wurden einmütig verschiedene Aktionen für mehr Begrünung durch den Ausschuss gefordert.

Wir bitten daher in einer der nächsten Sitzungen um einen Bericht wie und wann das aktuelle Konzept der Verwaltung umgesetzt werden soll, welche Erfahrungen bislang gemacht wurden und wie die Handreichung des Städte- und Gemeindebundes in Wesel angewandt werden soll.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Linz
Fraktionsvorsitzender
Derzeit ist die OGATA der Theodor-Heuss-Grundschule, Standort Bislich, regulär in den Räumlichkeiten des Schulgebäudes untergebracht.
Nun wurde uns jedoch das Problem bekannt, dass die jetzigen Räumlichkeiten sehr beengt sind und Ausweichräumlichkeiten hier eine Verbesserung der Situation schaffen würden.

In diesem Zuge wurde ebenfalls die Idee vorgetragen, ob es nicht die Möglichkeit gibt, die nun leerstehenden Räume der alten Bislicher Schule mitnutzen zu können. Wir bitten um Prüfung dieser Möglichkeit und eventuellen anderen Möglichkeiten um hier den Kindern und Betreuern schnellstmöglich zu helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Birgit Nuyken                               Madeleine Feldmann
Vorsitzende                                    schulpol. Sprecherin
Schul- und Sport
Ausschuss

Wie ist der aktuelle (bauliche) Zustand des öffentlichen WC am Bahnhof und wie stellt sich das Nutzerverhalten dar?


Viele Menschen, so hört man aus vielen Kommunen, scheuen die Nutzung solcher öffentlicher WC-Anlagen und nehmen sie nur in äußerster Not in Anspruch. Zu wenig Reinigung trifft auf zu viele Nutzer - das ist die vorherrschende Meinung zu öffentlichen Toiletten. In unserer Stadt wurde sie dennoch über viele Jahre hinweg insbesondere auch von Fahrgästen der Bundesbahn gefordert.

Auf mich macht diese Anlage am Bahnhof, die auf meine Initiative hin im Jahr 2017 errichtet wurde, stets einen guten Eindruck. Ist dies regelmäßig so oder etwa einem hohen Unterhaltungs- und Reinigungsaufwand geschuldet?
Hierüber, sowie über die Inanspruchnahme der Anlage erbitte ich zur nächsten Sitzung des Gebäudeausschusses einen entsprechenden Bericht.

Mit freundlichen Grüßen
Jutta Radtke
Auch der Weseler Bahnhofsbereich gilt bei vielen Bürgern als "Angstraum". Dies kann man immer wieder in persönlichen Gesprächen und auch in Diskussionsbeiträgen auf den verschiedenen Internetkanälen feststellen. Seit Jahren wird auch für diesen Bereich der Ruf nach verstärktem Einsatz von Stadtwacht und Polizei laut.

Verunreinigungen und Vandalismus kommen bekanntermaßen auch an unserem Bahnhof immer wieder vor.
In vielen Städten kommt noch die Belästigung von Fahrgästen hinzu. Und obwohl es oftmals auch einen Unterschied gibt zwischen dem persönlichen Empfinden der Bürger und den Zahlen und Daten, die Ordnungsämter oder Polizei dem entgegenhalten, sollten wir auch in Wesel handeln!

Für zusätzliche Kameras an Bahnhöfen stellt der Bund jetzt zehn Millionen Euro zur Verfügung. Damit soll die "subjektive und objektive Sicherheit" an jedem dritten Bahnhof verbessert werden. Wesel wird sicher, und das ist die positive Nachricht, nicht zu den Bahnhöfen mit großem Konfliktpotential zählen. Eine Veränderung der Gesellschaft mit schwindendem Respekt vor Mensch und Gegenständen ist aber auch bei uns festzustellen.

Daher bitten wir Sie, zeitnah einen Antrag auf Kameraausrüstung für unseren Bahnhof sowie für den Tunnel zur Friedenstraße zu stellen. Ferner bitten wir bei der Bahn anzuregen, die Zuwegung zu den Bahnsteigen durch entsprechende Vorrichtungen nur noch mit gültigem Fahrschein zu ermöglichen. Niederländische Bahnhöfe könnten hier als Beispiel dienen.

Über die Ergebnisse bitten wir im zuständigen Ausschuss zu berichten. Ein gleichlautendes Schreiben senden wir an unsere Landtagsabgeordnete Charlotte Quik zur Unterstützung dieser Maßnahmen.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Linz
Ich erinnere an unseren Antrag vom 21.06.2019 zum Thema Wohnungsbau. Damals hatten wir die Standorte ehem. Platanengrill und ehemaliges Hotel Bürick in Büderich in die Diskussion eingebracht. In der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Nachhaltigkeit vom 11.09.2019 hatte ich auf die Dringlichkeit weiteren Wohnraum zu schaffen hingewiesen.

In der Niederschrift zu dieser Sitzung ist nachzulesen, dass die Verwaltung beim Standort des ehemaligen Hotels Bürick rechtliche Möglichkeiten prüfen wollte um dort eine Wohnbebauung realisieren zu können. Zur nächsten Sitzung des StEUN beantragen wir daher diesen Antrag erneut auf die Tagesordnung zu setzen und um einen Bericht der Verwaltung über ihre Prüfungsergebnisse und einen Beschlussvorschlag der einen Weg zur Wohnbebauung an dieser Stelle ermöglicht.

Des Weiteren bitten wir um Vorschläge, wo im Weseler Stadtgebiet weitere Bauruinen vorzufinden sind, deren Ankauf sich anbietet um beispielsweise mit Hilfe des Bauvereins weitere Wohnungen geschaffen werden können. Die CDU ist dabei aber ausdrücklich gegen Enteignung von Gebäuden und Flächen!

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Linz                   Sebastian Hense